Rezension „Die rote Königin“

9783551583260Zum Buch

Buch: Die rote Königin (Die Farben des Blutes)

VerlagCarlsen

AutorVictoria Aveyard

Seitenzahl: 512 Seiten

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Autorin:

Victoria Aveyard studierte Drehbuchschreiben an der University of Southern California. Inzwischen arbeitet sie als freie Autorin und lebt abwechselnd in ihrem Heimatort in Massachusetts und in Los Angeles. Sie hat ein Faible für Geschichte, für Explosionen und für taffe Heldinnen – und schreibt am liebsten Bücher, in denen sie alles drei kombinieren kann. Außerdem liebt sie Roadtrips, Filmegucken in Endlosschleife und das große Rätselraten, wie es bei „A Game of Thrones – Das Lied von Eis und Feuer“ weitergeht.

Ihr Debüt „Die rote Königin“, Band 1 der Serie „Die Farben des Blutes“, ist ein New-York-Times- und Spiegel-Bestseller.

Quelle: Carlsen

Klappentext:

Rot oder Silber – Mares Welt wird von der Farbe des Blutes bestimmt. Sie selbst gehört zu den niederen Roten, deren Aufgabe es ist, der Silber-Elite zu dienen. Denn die – und nur die – besitzt übernatürliche Kräfte. Doch als Mare bei ihrer Arbeit in der Sommerresidenz des Königs in Gefahr gerät, geschieht das Unfassbare: Sie, eine Rote, rettet sich mit Hilfe besonderer Fähigkeiten! Um Aufruhr zu vermeiden, wird sie als verschollen geglaubte Silber-Adlige ausgegeben und mit dem jüngsten Prinzen verlobt. Dabei ist es dessen Bruder, der Thronfolger, der Mares Gefühle durcheinander bringt. Doch von jetzt an gelten die Regeln des Hofes, Mare darf sich keine Fehler erlauben. Trotzdem nutzt sie ihre Position, um die aufkeimende Rote Rebellion zu unterstützen. Sie riskiert dabei ihr Leben und ihr Herz …
Fesselnd, vielschichtig und voller Leidenschaft: Victoria Aveyard entwirft eine faszinierende Welt mit einer starken Heldin, die folgenschwere Entscheidungen treffen muss. Es geht um Freundschaft, Liebe und Verrat, um Politik, Intrigen und Rebellion, um Gut und Böse – und jede Schattierung dazwischen.

Quelle: Carlsen

Meine Meinung dazu:

Ich mag Fantay. Nein, ich liebe Fantasy. Jedoch nur, wenn das Buch auch wirklich spannend ist und ich voll und ganz in die beschrieben Welt eintauchen kann. Irgendwie hat mich dieses Buch an die Tribute von Panem erinnert. Ein Mädchen, dass sich gegen das System wehrt, ein Mädchen, dass ihr Leben für die Freiheit opfern würde. Darum war ich auch besonders gespannt.

Mare ist wieder einmal ein total gelungener Charakter und ich konnte mich sofort mit ihr anfreunden. Sie stiehlt um ihre Familie über Wasser zu halten, auch wenn ihre Eltern damit nicht einverstanden sind. Sie ist flink und wählt ihre Entscheide höchst klug aus. Ihre Welt wird von den Silbernen bestimmt und sie selbst gehört zu der niedrigen Gruppe, den Roten. Das ist auch der Grund, warum Mare’s Leben alles andere als einfach ist. Da sie keine Arbeit findet und ihr 18 Geburtstag immer näher rückt, heißt das für sie, dass sie in den Krieg ziehen muss. Verzweifelt sucht sie nach einem Plan und doch meint es ihr Schicksal nicht all zu schlecht mit ihr. Eines Abends verschlägt ihre Diebestour sie zu einem Gasthaus, in welchem sie einen jungen Mann bestehlen will. Dieser erweist sich aber als Retter in der Not und hilft ihr zu einer Stelle im Schloss. Dort ahnt sie noch nicht, dass ihr unbekannter Retter niemand anderes als der Kronprinz Cal ist. Er gehört zu den Silbernen.

Das ist der Anfang der Geschichte und bald geht es rasant weiter. Mara entpuppt sich als etwas Besonders. Denn bei einem tragischen Zwischenfall stellt sich heraus, dass auch sie Magie hat, obwohl Magie nur die Silbernen besitzen können. Der König versucht fort an mit einer Lüge den Glauben aufrecht zu halten. Denn immerhin soll das Volk ja weiterhin glauben, dass die Roten nichts wert sind.

Mare taucht ein in eine für sie völlig neue Welt und kommt dabei auch den beiden Prinzen näher. Sie stößt auf die geheime Bande „die Scharlachrote Garde“, welche im Hintergrund gegen die Silbernen kämpft und schon wittert sie ihre Chance zum Sieg gegen das System.

Doch so einfach ist das alles nicht, wäre ja auch langweilig. Nicht jeder ihrer Vertrauten erzählt die Wahrheit und bald schon fängt sie an, dem Falschen zu vertrauen.

Nicht unerwähnt lassen darf man natürlich auch Maras Brüder, über die ich hier leider nicht viel verraten darf. Ihre kleine Schwester, die mich immer wieder an Prim aus Tribute von Panem erinnert. Eine wirklich tolle kleine Schwester, die nur das Gute in den Menschen sieht. Natürlich hätten wir da auch noch Maras’s besten Freund Kilorn, der schon seit der Kindheit an ihrer Seite ist und seine beiden Hände für Mara ins Feuer legen würde.

Die Charaktere sind alle eigen und jeder erzählt seine Geschichte. Zum Buch selber kann ich nur sagen, dass ich es definitiv zu meinen Favoriten zähle. Obwohl es in einigen Teilen wirklich an die Tribute von Panem erinnert, so gefällt es mir einen Hauch besser als die Erfogsgeschichte von Suzanne Collins. Mag vielleicht auch an der Magie liegen 😉


Punktevergabe:

Jeder, der gerne Fantasy Geschichten mit einer starken Hauptfigur mag, sollte dieses Buch sofort in seine Hände nehmen. Der zweite Teil ist bereits erschienen und schon nächstes Jahr im Sommer folgt der dritte. Darum auch hier von mir

★★★★★/ 5 von 5 Sternen

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2 Gedanken zu “Rezension „Die rote Königin“

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