Rezension „Das Frostmädchen“

Zum Buch

Buch: Das Frostmädchen

VerlagHeyne

Autor: Stefanie Lasthaus

Seitenzahl: 400 Seiten

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Autorin:

Stefanie Lasthaus wuchs im nördlichen Ruhrgebiet auf. Sie studierte Skandinavistik, Publizistik und Sozialanthropologie in Bochum und Kopenhagen. Nach verschiedenen Stationen in Australien, England und der Schweiz, kehrte sie nach Deutschland zurück und widmete sich ganz dem Schreiben – ob als Texterin für Onlinespiele-Anbieter oder als Autorin ihrer eigenen Fantasy-Romane. Stefanie Lasthaus lebt und arbeitet in Karlsruhe.

Quelle: Random House


Klappentext:

Als ihr Freund Gideon bei einem Streit handgreiflich wird, flieht die zwanzigjährige Neve hinaus in die klirrend kalte Nacht des kanadischen Winters und verirrt sich. Glücklicherweise wird sie rechtzeitig von dem jungen Künstler Lauri gefunden, der sie in seiner abgelegenen Blockhütte gesund pflegt. Bei Lauri fühlt sich Neve vom ersten Augenblick an geborgen, und zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte. Doch in der Nacht im Wald ist etwas mit Neve geschehen – etwas, das die uralte Wintermagie in ihr entfesselt hat …

Quelle: Random House

Meine Meinung dazu:

Tolles Cover, toller Klappentext, toller Verlag, nun fehlt nur noch eine gute Handlung, nur wo ist sie?

Dieses Buch hat mich einfach angesprochen. Gerade in dieser Zeit sehne ich mich nach Winter Büchern, nach Fantasy Geschichten und spannenden Charakteren. Ich will in meinem warmen Bett sitzen und diese Bücher verschlingen. Schon zuvor hatte ich einige Rezensionen gelesen und viele haben dieses Buch als nicht gut bewertet. Nun gut, dachte ich mir also. Meistens schwimme ich gegen den Strom und finde viele Bücher toll, die andere weniger gut fanden. Denn um ein Buch zu verstehen, muss man manchmal in die Geschichte eintauchen und nicht zu viel überlegen. Wenn man hinter jedem Logik Fehler nachjagdt, dann kann man ein Buch wirklich nicht geniessen. Das selbe gilt für die Rechtschreibe-Jagdt-Teufel.

Darum gab ich diesem Buch eine Chance. Schon bald lag es in meinem Briefkasten und ich began mit dem Lesen. Bei Seite 64 kam dann mein erster Abbruch. Achtung, hier tauchen ein paar Spoiler auf!

Die Geschichtshandlung sprang von einer Person zu der nächsten. Das eine Kapitel war aus der Sicht von Neve, dann wieder von Lauri. Ich konnte mich also nicht wirklich in irgendwen aus dieser Geschichte hinein versetzen. Wie auch? Ausserdem flüchtet Neve vor ihrem Ex Freund Gideon wegen eines Streites und doch küsst sie nach nur einem Tag den wildfremden Lauri. Normalerweise fiebert man mit den beiden Verliebten mit. Man fängt an bei der Kennenlern-Phase, zur Sichnähern-Phase, zu der wir sind Verliebt-Phase usw. Jedoch bei diesen beiden gab es weder das eine noch das andere. Viel mehr flüchtete sie immer wieder, während er sich immer wieder den Kopf zerbrach. Es war ein ständiges hin und her und noch nie hatte mir so sehr eine Handlung gefehlt. Es lag nicht an dem Schreibstile der Autorin, der war gut. Wie sie die Dinge beschrieb und erklärte. Es war definitiv die Handlung. Ich hatte mir unter diesem Buch etwas ganz anderes vorgestellt.


Punktevergabe:

Das Buch habe ich nicht beendet. Für mich war es nichts. Vielleicht sind andere Bücher der Autorin besser. So leid es mir tut, muss ich diesem Buch zwei Sterne geben. Ich schreibe nicht gerne negative Rezensionen, da jede Geschichte auf ihre Art und Weise wunderbar ist und doch will ich lieber ehrlich sein. Also einen Punkt für das Cover und einen für die Autorin, die eigentlich gut schreiben würde.

★★☆☆☆/ 2 von 5 Sternen

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