Rezension „Die Insel der besonderen Kinder“

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Buch: Die Insel der besonderen Kinder – Comic Adaption

Verlag: Carlson

Autor: Ransom Riggs Zeichnungen: Cassandra Jean

Seitenzahl: 256Seiten

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Autor:

Ransom Riggs wuchs in Florida auf, hat sein Heim aber im Land der besonderen Kinder – in Los Angeles – gefunden. Die Bücher von Stephen King sowie die Filme und Sketche von Monty Python haben ihn von Kindheit an ernährt und wahrscheinlich erklärt diese Diät am besten, weshalb er eine Geschichte wie „Die Insel der besonderen Kinder“ geschrieben hat. Die Chance, dass er gerade in diesem Augenblick in deinem Zuhause ist und dich (unter deinem Bett sitzend!) beobachtet, ist nicht gleich null. (Also schau mal besser gleich nach! Wir warten auch solange auf dich.) Hast du ihn nicht gefunden, triffst du ihn bestimmt auf Twitter unter @ransomriggs.

Zeichnerin:

Cassandra Jean ist freischaffende Illustratorin und Comiczeichnerin, die ihre Tage mit dem Stift in der Hand und einem treuen Hund verbringt, der zu ihren Füßen schläft. Das Radio ist dabei immer an und Energydrinks sind nie weit entfernt!

Quelle: Carlsen

 


Klappentext:

Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Nicht so der Opa von Jacob – Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben. Und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind. Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Geschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es diesen besonderen Ort wirklich gibt. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und folgen ihm auf seiner Suche nach der Insel der besonderen Kinder…

Quelle: Carlsen

Ich glaubte ihm wirklich – ein paar Jahre lang zumindest. Wir halten uns fest an unseren Kindergeschichten, bis wir einen zu hohen Preis für unseren Glauben zahlen.


Meine Meinung dazu:

Zuerst einmal möchte ich mich bei Carlsen für das Rezensions Exemplar bedanken. Immer wieder hört man davon, wie toll diese Comic Adaptionen doch sind und selbst hat man noch keine einzige zu Gesicht bekommen. Die Insel der besonderen Kinder war ja auch erst kürzlich im Kino und somit ist der Bekanntheitsgrad dieser Geschichte ziemlich gestiegen. Auch ich war neugierig, hatte leider keine Zeit den Film anzusehen, darum las ich das Buch oder eben den Comic.

Cassandra Jean erschafft mit ihren Bildern eine eigene Welt. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Comic mich so fesseln kann, wie ein richtiges Buch. Sie schafft es trotz mancher düsteren Bilder, eine atemberaubende Atmosphäre zu zaubern. Ich wollte nur kurz durchblättern, um mir einen Überblick zu schaffen, war aber auch dann schon total in den Bann gezogen.

Nun zu der Geschichte von dem Autor  Ransom Riggs. Das Buch dreht sich um Jacob Portmann und den Erzählungen seines Großvaters. Man ist sich ja gewöhnt, dass Grosseltern einem oft schaurige Geschichten erzählen, aber diese Geschichte war anders. Sie ging um die Zeit im Zweiten Weltkrieg, die Jacob’s Großvater in Miss Peregrines Kinderheim verbracht hatte. Die Kinder dort waren anders, waren besonders, irgendwie speziell. Jacob bekam in seinen jungen Jahren auch Bilder von diesen Kindern zu sehen. Anfangs glaubte er noch an diese schaurigen Geschichten von fliegenden Mädchen, unsichtbaren Wesen und Dämonen der Nacht, doch umso älter er wurde, umso mehr verschwand der Glaube daran.

Bis an den Tag, an dem sein Großvater eben stirbt und die Geschichte ihren Lauf nimmt. Jacob stellt Nachforschungen an, findet die besonderen Kinder und ehe er sich versieht, ist er ein Teil dieser Geschichte.

Ich war wirklich überrascht, dass mir eine Comic Adaption gefallen konnte. Ich mag Comics, lese sie auch gerne, aber es gibt wenige, die trotzdem so viel Gefühl mitbringen. Bei dieser Adaption schien jedes Bild zu leben. Auch die Geschichte an ich ist wirklich interessant und einmal etwas anderes. Das Ende war offen, aber die Reihe ist ja noch nicht abgeschlossen. Ich mochte jeden der Charaktere, besonders die düstere Stimmung macht dieses Buch einzigartig.


Punktevergabe:

Dieses Buch war einmal etwas anderes. Leider ging es viel zu schnell zu Ende, aber das lag wohl eher an der guten Story und den tollen Zeichnungen.

Daher  ★★★★★ / 5 von 5 Sternen

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2 Gedanken zu “Rezension „Die Insel der besonderen Kinder“

  1. Hallo Ney!
    Schöne Rezension! Ich mochte das Buch sehr und muss unbedingt bald den zweiten Teil lesen.

    Ich bin eben durch Zufall über die Montagsfrage auf deinen hübschen Blog gestoßen und war direkt begeistert. Auch deine Fotos bei Insta gefallen mir richtig gut.
    Ich komm‘ jetzt öfters. 🙂

    Liebe Grüße,
    Nicci

    Gefällt 1 Person

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