Rezension „Witch Hunter Band 2“

unnamed-4Zum Buch:

Buch: Witch hunter 

Verlag: dtv

Autor: Virginia Boecker

Seitenzahl: 384 Seiten

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„Ich bin nicht mehr die, die ich noch vor drei Monaten war.“


Autor:

Virginia Boecker hat ihren Abschluss in Englischer Literatur an der University of Texas gemacht. Sie lebte vier Jahre in London, während der sie sich auf jedes kleinste Detail zur mittelalterlichen Geschichte Englands gestürzt hat, die die Grundlage für „Witch Hunter“, ihren ersten Roman, bildet.

Quelle: dtv Verlag


Klappentext:

Zwischen Liebe und Verrat.
Was bleibt der gefürchteten Hexenjägerin Elizabeth Grey, nachdem sie ihr Stigma und damit ihre magische Unverwundbarkeit verloren hat? Ihr Kampfgeist. Und ihre Liebe. Doch nicht alle trauen der ehemaligen Gegnerin. Und was hat John, der Heiler, gewonnen, nachdem die Kraft des Stigmas auf ihn übergegangen ist? Sein Leben. Und eben jene Unverwundbarkeit. Aber diese Kraft verändert ihn. Und schon bald erkennt Elizabeth ihn kaum wieder. Denn seine neue Macht treibt ihn in den tobenden Krieg. Wird Elizabeth John vor dem Sog des Stigmas schützen können? Ohne ihre einstige Stärke, aber mit dem Mut der Verzweiflung
Quelle: dtv Verlag

Dann verstummte jedes Geräusch. Die Leere ist endlos, absolut.


Meine Meinung dazu:

Die Geschichte um die Hexenjägerin geht in die zweite Runde. 

Inzwischen wissen ja bereits einige, das ich ein absoluter Fan des ersten Bandes war. Witch hunter zählt zu meinen Lieblingsbüchern. Ich konnte also gar nicht anders, als direkt mit dem zweiten Band zu beginnen.

Die Charaktere kennen wir ja auch schon aus dem ersten Band. Falls wer sich nicht mehr sicher ist, hier ist der Link zu meiner Rezension zum ersten Band und den dazugehörenden Charakteren. –> Link

Um was geht es nun in diesem Buch? Hauptsächlich geht es um Elizabeth Grey und ihren Versuch, ihren ehemaligen Lehrmeister Blackwell zu besiegen. Was ja an sich nicht so schwer wäre, immerhin zählte Elizabeth schon damals zu einer der mächtigsten Hexenjäger im Lande. Da gibt es nur ein winziges Problem, ihr Stigma, welches ihr in einem Kampf hilft, hat sie an den Heiler John übertragen.

Auf einmal wendet sich das gesamte Blatt. Die sonst so starke Hexenjägerin wirkt kleinlich, beinahe zerbrechlich. Im Gegenzug zu John, dem es auf einmal egal zu sein scheint, ob nun ein paar Menschen sterben oder nicht. Ich hatte nichts dagegen, dass wir eine andere Seite von Elizabeth kennen lernen durften. Auch John tat es einmal gut, dass er nicht immer nur der nette Heiler war.

Dem Buch selber muss ich leider einiges an Abzügen geben. Bestimmt fragt man sich nun, warum? Der erste Band war doch einfach nur wunderbar.

Virgina Boecker ist eine grandiose Autorin! Und würde ich wissen, dass mein Leserbrief sie erreichen würde, ich hätte ihr bestimmt schon zwanzig Zeilen geschrieben. Darüber, wie sehr ich sie für ihren Schreibstil bewundere.

An ihrer Art zu Schreiben lag es nicht, was war es nun?

Ich mochte irgendwie die komplette Handlung nicht. Im Grunde geht es in dem Buch nur darum, dass sich Elizabeth auf den Kampf vorbereitet. Dann tut sie was Unüberlegtes, kriegt die Konsequenzen und danach wären wir wieder beim Finalen Showdown. Trotz dass sie ständig Menschen um sich in Gefahr bringt, Menschen tötet und unüberlegt handelt, so lieben sie die meisten dennoch. Achtung, ab hier gibt es Spoiler!

Ich hätte gerne mehr über die anderen Charaktere im Buch erfahren. Leider bekam man wirklich oft nur Elizabeth zu sehen. Klar tauchten da und dort Skyler oder Fifer auf. Jedoch immer in dem selben Schema. Fifer, welche zuerst gegen Elizabeth war, ist auf einmal eine der besten Freundinnen. Sie erscheint immer wieder, akzeptiert Elizabeths Entscheide und dann ist sie wieder weg. Dasselbe für Skyler. Er taucht auf, macht was die Hexenjägerin will und dann ist er wieder verschwunden. Irgendwie wiederholte sich da alles. Auch bei Peter oder Nicholas, war es immer ähnlich. Dafür, dass die Charaktere alle so toll sind, hat man reichlich wenig über sie gelesen. Auch bei John tauchte bei mir manchmal ein Fragezeichen auf. Zuerst verabscheut er Elizabeth und von einem Moment auf den anderen liegen sich die beiden in den Armen. Das Finale war vorhersehbar, leider.

Spoiler Ende


 

Punktevergabe:

Um es kurz zu sagen, ich finde, man hätte Blackwell bereits im ersten Band einfach vernichten oder verbannen können. Den zweiten Band hätte es an sich nicht gebraucht. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn man mehr mit den anderen Personen gearbeitet hätte. Trotz allem bin ich noch ein Fan vom ersten Band und von der Autorin.

Daher  ★★★☆☆ / 3 von 5 Sternen

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5 Gedanken zu “Rezension „Witch Hunter Band 2“

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