Rezension „Joli Rouge“

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Buch: Joli Rouge

Verlag: Drachenmondverlag

Autor: Alexandra Fischer

Seitenzahl: 400 Seiten

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Ich werde niemals einen Mann heiraten, der über mich befiehlt.



Autor:

An einem goldenen Herbsttag in den wilden Siebzigern erblickte Alexandra Fischer das Licht der Welt. Schon früh begann sie, Geschichten zu schreiben, auch gerne mal mit Filzstift auf eines ihrer Kleidungsstücke. In der Schule war sie vernarrt in Reizwort-Aufsätze und trieb ihre Mathe-Lehrer in den Wahnsinn, weil sie die Textaufgaben zu ganzen Romanen ausweitete. Irgendwann wurde das Leben dann so aufregend, dass das Schreiben immer weniger wurde, aber vor nicht allzu langer Zeit spielte eine böse Heuschrecke Schicksal und führte Alexandra zurück zu ihren Wurzeln und zu ihrem Traum. Sie fing wieder mit dem Schreiben an und hört seitdem nicht mehr damit auf. Vermutlich sitzt sie auch jetzt gerade mitten im schönen Bayern auf einem Bauernhof, den sie sich mit Mann, Hund, Katzen, Kaninchen, Hühnern und Enten teilt, und haut in die Tasten.“

Quelle: Amazon


Klappentext:

»Ich werde niemals einen Mann heiraten, der über mich befiehlt«, schmetterte Jacquotte ihm entgegen. »Ebenso wenig wie ich jemals einen Mann heiraten werde, über den ich zu befehlen vermag.«
La Española, 1656: Das Gesicht der Westindischen Inseln beginnt sich zu verändern. Einst von Spanien dominiert, beginnen sich die Mächte mit den eintreffenden Seefahrernationen England, Frankreich und Holland zu verschieben. Es ist die Welt der Bukaniere, in der die junge Jacquotte Delahaye aufwächst. Eine Welt der Männer, wie sie sehr bald feststellt, beherrscht von der Bruderschaft der Küste, die nach ihren eigenen Regeln lebt und in der Frauen nicht erwünscht sind. Mit dem ihr eigenen Stolz stellt sie sich den Herausforderungen dieser unsteten Zeit, in der man nur selbstbestimmt leben kann, wenn man ein Mann ist. Wird es ihr gelingen, der Bruderschaft beizutreten und ihren eigenen Weg zu gehen?

Quelle: Amazon


Ein historischer Roman über eine der wenigen Piratinnen, die in diesen harten Zeiten überleben konnte.


Meine Meinung dazu:

 

Piraten, starke Frauen und eine aufregende Kulisse, was will man mehr?

Zuerst einmal möchte ich mich bei Alexandra Fischer für das Rezensions Exemplar bedanken. Natürlich beeinträchtigt das in keiner Weise meine Meinung. Dieses Buch stand schon etwas länger auf meiner Wunschliste und da die liebe Jessi das Buch auch Zuhause hatte, haben wir eine Leserunde gestartet. So viel kann ich schon einmal verraten, es wird nicht die letzte gemeinsame Leserunde gewesen sein 🙂

Ich liebe Piraten Romane, wirklich. Nur gibt es leider wenig gute davon. Die meisten laufen immer gleich ab. Ein hilfloses Mädchen landet auf einem Piratenschiff und muss von dem bösen Kapitän beschützt werden *gähn*. Da war auch der Grund, warum ich zuerst nicht viele Erwartungen an dieses Buch hatte. Doch schon ab den ersten Seiten wusste ich, dass die Autorin sich definitiv nicht an diesem Klischee bedient hatte. In der Geschichte geht es um Jaquotte Delahaye, welche definitiv keinen Mann benötigt, der sie aus dem knietiefen Wasser zieht.

Zuerst taucht man in die Geschichte ein, lernt Jaquotte und ihr Leben kennen. Man trifft auf Pierre, ihren Kindheitsfreund, auf die Dorfbewohner und ihren Vater. Doch die Stille trügt und schon bald ist Jaquotte auf sich alleine angewiesen. Sie lernt, dass Frauen in dieser Welt kaum Macht haben und sich von Männern erniedrigen lassen. Besonders ein Thema geht ihr sehr ans Herz, Frauen dürfen laut dem Kodex der Bruderschaft nicht auf ein Schiff. Sie wehrt sich dagegen, verkleidet sich als Mann und wird ein Teil der Bruderschaft. Das Spiel, welche sie spielt, ist alles andere als ungefährlich und doch kämpft sie für ihre Prinzipien.

Ich muss gestehen, ich habe selten so ein gutes Buch gelesen. Es braucht viel, dass ich das über ein Buch sage, aber dieses hier, hat definitiv einen Platz bei meinen wenigen Lieblingsbüchern. Alles, aber wirklich alles, war spannend. Oft gab es ein paar Zeitsprünge und man muss auch erwähnen, dass die Geschichte aus vielen verschiedenen Sichten geschrieben ist. Normalerweise bin ich kein Fan davon, aber hier hat es gepasst und mir wirklich gefallen. Was ich auch noch erwähnen möchte, diese Jaquotte gab es wirklich. Das war nicht einfach eine erfundene Person. Also auch hier Hut ab für die Autorin, denn es ist nicht leicht, einen historisch korrekten Roman zu schreiben.

Ich mochte Pierre, ich mochte Jaqotte und ich mochte die Handlung des Buches. Man hat sich wirklich wie mitten in dem Geschehen gefühlt. Damals ging es ja ein wenig anders zu und her und auch diesen Part hat die Autorin wunderbar beschrieben.

Falls ihr also auf der Suche nach einem guten Piratenbuch oder einfach einer starken Hauptperson seid, welche nicht alle zwei Sekunden gerettet werden muss, dann kauft euch dieses Buch!



Punktevergabe:

Ein überzeugendes Buch über eine tapfere Frau, welche ihr Leben riskiert hatte, um für Gerechtigkeit und Anerkennung zu sorgen.

Daher  ★★★★★ / 5 von 5 Sternen

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4 Gedanken zu “Rezension „Joli Rouge“

  1. Hey liebes 🙂
    … Als ich das Büchlein bei dir gesehen habe dachte ich als erstes … So ein tolles Cover! 😍
    Und deine Rezi ist ja pure Begeisterung. Ich weiß noch nicht inwiefern es etwas für mich sein könnte und hast du mich sehr angesprochen. Ein weiteres Buch auf meiner Liste 🙂
    Schönen Abend wünsche ich dir

    Gefällt 1 Person

    • 💞 Nicht wahr?😍 Ich war hin und weg, als ich das Cover gesehen habe. Im Grunde lese ich nicht viel in der Richtung, aber dieses Buch war wirklich toll. :)! Ich danke dir viel Mals und wünsche dir auch einen schönen Abend. Alles Liebe Ney🐒

      Gefällt 1 Person

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