Rezension „Feuer und Feder“

9783407747969Zum Buch:

Buch: Feuer und Feder

Verlag: Beltz

Autor: Kathy McMillan

Seitenzahl: 512 Seiten

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Die Sklavin und der Prinz. Verbunden im geheimen Wissen um die Kraft göttlicher Zeichen.



Autorin:

Kathy MacMillan schrieb mit Feuer und Feder ihren ersten Jugendroman, welcher durch ihre Faszination an der Macht der Sprache inspiriert wurde. Neben dem Schreiben arbeitet MacMillan als Bibliothekarin, Dolmetscherin für amerikanische Gebärdensprache und ist Geschichtenserzählerin für Taubstumme. Sie lebt mit ihrem Mann und einer Katze namens Pancake in Owings Mills, USA

Quelle: Buchrücken


Klappentext:

Als die Sklavin Raisa zur Tutorin ausgebildet werden soll, kann sie es kaum fassen, denn Lesen und Schreiben ist im Königreich Qilara nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie nun die schwierigen Zeichen der Hohen Schrift, mit der man in Kontakt zu den Göttern treten kann. Die beiden kommen sich dabei näher als erlaubt und verlieben sich ineinander. Aber dann fordern Rebellen Raisas Unterstützung. Sie ist hin und her gerissen zwischen der Treue zu Mati und dem Wunsch, ihrem unterdrückten Volk zu helfen. Schon der kleinste Fehltritt könnte ihren Tod bedeuten

Quelle: Beltz


»Was auch immer du für eine Lüge erzählst, sorg dafür, dass es eine gute ist.«


Meine Meinung dazu:

Feuer und Feder erzählt von einer Welt, in welcher das Lesen und Schreiben verboten ist. Hier kann schon ein einfaches Stück Papier den Tod bedeuten..

 

Bevor wir anfangen, hat sich wer die Autorenvita angesehen? Ich habe noch nie so außergewöhnliche Berufe gesehen, wirklich toll und faszinierend zugleich 🙂

Nun zu dem Buch. Ich muss zugeben, ohne die Leserunde auf Lovelybooks wäre dieses Buch einfach an mir vorbei gewandert. Ich habe den Klappentext gelesen und irgendwie konnte dieser mich so faszinieren, dass ich mich beworben habe. Zum Glück durfte ich das Buch dann auch gewinnen (sagt man das so? Bestimmt nicht…)

Die Geschichte ist aus der Sicht der Sklavin Raisa geschrieben und schon nach den ersten Seite erfahrt man mehr über sie. Als kleines Kind wurde ihr Dorf überfallen und sie wurde gefangen genommen. Nun lebt sie als Sklavin und träumt jeden Tag davon, mehr zu erreichen und die heiligen Schriften zu lernen. Kein einfaches unterfangen in einer Welt wie dieser. Hier darf nur die Oberschicht lesen und schreiben lernen und als Sklavin gehört sie dort definitiv nicht hin. Dank einer glücklichen Fügung wird sie aber als Tutorin ausgewählt und hat nun die Möglichkeit eben diese Schriften zu lernen. Dabei trifft sie immer wieder auf den Kronprinzen Mati und genau das wird ihr bald zum Verhängnis.

Raisa ist ein toller Charakter. Sie ist gefühlvoll, verständlich und liebenswert. Sie setzt sich für die anderen Sklaven ein und denkt immer zuerst an andere Menschen. Seit langem wieder einmal ein Hauptcharakter, welcher mir gefiel. Normalerweise sind die Hauptcharaktere oft unbeholfen oder wollen daran erinnert werden, wie toll sie doch sind. Raisa war anders, irgendwie menschlicher. Ich habe sie wirklich in mein Herz geschlossen.

Auch die anderen Charaktere sind realistisch und man kann sich gut mit ihnen auseinandersetzen. Jeder hat seinen Part, seinen Geschichtsverlauf und alle spielen irgendwie eine Rolle. In dieser Geschichte ging es nicht nur um Raisa und ich glaube, dass ist einer der vielen Punkte, warum ich dieses Buch gut fand.

Ein weiterer Punkt ist die Liebesgeschichte. Die Autorin hat es so geschickt eingefädelt, dass wir schon anfangs erfahren, wer zu wem gehört. Von da an beginnt die Liebe der beiden und zieht sich durch das gesamte Buch. Auch wenn sie kurz untertaucht und der Hauptstoryline Platz macht, so geht sie nicht verloren.

Der Anfang schlich eher langsam dahin, dafür kam das Ende etwas rasanter. Irgendwie hätte man das Ende vielleicht etwas anders gestalten können. Die Auflösung war für mich nicht wirklich spannend. Alles hat sich irgendwie zusammengefügt und dann war es auch schon vorbei.

Ihr seht, es war wirklich eine wunderbare Geschichte. Einmal etwas anderes und doch spannend geschrieben. Mein einziger Kritikpunkt bleibt das Ende, aber das war es dann auch schon 🙂

 

 



Punktevergabe:

Gehört für mich  zu den besseren Büchern 2017.

Daher  ★★★★★ / 5 von 5 Sternen

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2 Gedanken zu “Rezension „Feuer und Feder“

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