Rezension „Grischa Band 2“

9783646925289.jpgZum Buch:

Buch: Grischa Eisige Wellen

Verlag: Carlsen

Autor: Leigh Bardugo

Seitenzahl: 448 Seiten

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 Der Kampf gegen den Dunklen geht weiter



Autorin:

Leigh Bardugo wurde 1975 in Jerusalem geboren und wuchs in Los Angeles auf. Sie studierte an der Yale University. Wenn sie nicht schreibt, arbeitet sie als Make-up-Artist. Grischa – Goldene Flammen ist ihr erster Roman, danach folgten zwei weitere Bände der Saga um die Sonnenkriegerin Alina.

Quelle: Carlsen


Klappentext:

Nur weg aus Rawka – das ist Alinas und Maljens einziger Gedanke nach dem furchtbaren Kampf gegen den Dunklen. Doch selbst an ihrem Zufluchtsort jenseits der Wahren See erreichen sie die Gerüchte: Der Dunkle habe das Gefecht auf der Schattenflur überlebt und strebe nach dem Zarenthron. Und er wird nicht ruhen, bis er Alina gefunden hat. Denn um seine Macht ins Unermessliche zu steigern, braucht er ihre Hilfe – ob freiwillig oder nicht.

Der zweite spannende Band der Grischa-Trilogie von Leigh Bardugo.

Quelle: Carlsen


»Weißt du, wie es Helden und Heiligen ergeht? Am Ende finden sie alle den Tod.«


Meine Meinung dazu:

Ich konnte es gar nicht erwarten, endlich wieder in die Grischa Welt von Leigh Bardugo einzutauchen. Auch diesen Band habe ich zusammen mit der lieben Jessi gelesen. Ihre Rezension findet ihr im übrigen hier –> Link

Diese Rezension könnte einige Spoiler enthalten für Leute, welche Band 1 noch nicht gelesen haben.

Vielleicht erinnert ihr euch an meine 5 Sterne Bewertung zu Band 1. Leider hat es dieser Teil nicht ganz auf solche eine tolle Bewertung geschafft. Warum ich trotzdem weiterlesen möchte? Das erfahrt ihr gleich.

Schon ab der ersten Seite ist man wieder mitten im Geschehen. Das finde ich ziemlich toll, denn man kann die Bücher gleich nacheinander ohne Problem lesen. Bei manchen Reihen enden die Bücher ziemlich offen und starten dann 3-4 Monate in der Zukunft.

Das Cover ist wunderschön und in blau gehalten. Im Allgemeinen liebe ich die gesamte Grischa Reihe nur schon alleine wegen ihren Covern. Selbst unter dem Umschlag befindet sich ein wahres Kunstwerk.

Ich liebe die Art und Weise wie Leigh Bardugo ihre Welten aufbaut und mit Worten umgeht. Wenn man ihre Bücher liest, dann will man nichts mehr, als einfach in einer dieser fantastischen Welten aufzuwachen. (vielleicht nicht gerade in den Armen des Dunklen)

Der Start in die Geschichte verlief rasant. Ehrlich gesagt dachte ich, dass Alina sich nun auf einen Kampf vorbereiten würde, dass sie und Maljen etwas reisen und stärker werden. Ich habe wirklich gedacht, dass sie erst am Ende des Buches auf den Dunklen treffen. Doch dann das, zack…da ist er, der Dunkle. Mit ihm tauchen noch einige neue Charaktere auf wie zum Beispiel der tolle Stormhond. Ganz ehrlich, für die Persönlichkeit dieses Kerles hätte die Autorin nur schon einen Preis verdient. Stormhond kam ziemlich überraschend und irgendwie war ich zuerst verwirrt, doch dann gefiel mir sein Charakter immer mehr und inzwischen gehört auch er zu meinen neuen Lieblingen. Wer er ist? Lasst es mich so sagen, findet es selber heraus 😉 Anfangs scheint er nur ein Pirat zu sein, doch der Schein trügt ja bekanntlich.

Der erste Teil des Buches war super, phänomenal, atemberaubend, grandios und dann…dann passierte das. Spätestens ab dem vierten Kapitel fing ich mich an zu langweilen. Leider muss ich zugeben, dass ich 1-2 Kapitel übersprungen habe und dieses Buch nur dank der guten Jessi beendet habe. Diese meinte nämlich, dass der Schluss genial wäre. (Dazu später mehr) Ich habe Alina immer bewundert. Sie war nicht diese typische Hauptprotagonistin, sie war viel mehr. Sie kam ganz gut alleine klar, wusste, dass sie vielleicht nicht die Schönste war und doch war und blieb sie Alina. Im zweiten Band hatte ich wirklich den Eindruck, jemand hätte ihr zu viel Alkohol in ihren morgendlichen Tee gekippt. Alina wurde mir zu nervig. Sie behandelte Maljen wie einen Schoßhunden, kümmerte sich kaum darum, wie es ihm ging, obwohl er alles für sie aufopferte. Ausserdem ließ sie mich sich spielen, dass passte für mich so gar nicht zu der sonst so starken Alina.

Ausserdem ging es irgendwie im mittleren Teil nur um dasselbe und wenn ich ehrlich bin, dann hätte ich das zweite Buch gestrichen und nur den Anfang und den Schluss verwendet. Nun aber eben zu dem Schluss. Das Ende des Buches war wirklich wieder super. Ich las glaube ich einige Minuten mit offenem Mund. Ich war fasziniert und fassungslos zugleich. Das war auch der Grund, warum ich diese Reihe immer noch liebe und Band 3 noch diese Woche angefangen habe.

 


Punktevergabe:

Leider etwas schwach… Dank dem grandiosen Anfang und Ende kriegt es aber doch noch Pluspunkte.

P.s. Alina wach endlich auf! *Augenroll*

Daher  ★★★☆☆ / 3 von 5 Sternen

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