Rezension „Sakura, die Vollkommene“

unnamed (21)Zum Buch:

Buch: Sakura, Die Vollkommene

Verlag: Arena

Autor: Kim Kestner

Seitenzahl: 407 Seiten

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Es gibt ein Sprichwort, das sagt: Das Leben ist beschissen und dann stirbt man. Und genau so ist es.



Autorin:

Kim Kestner ist Jugendbuchautorin und schreibt phantastisch-romantische Romane, die Herz und Verstand berühren. Die außergewöhnlichen Themen und die geschickt versponnene Handlung lieben ihre Leser dabei besonders. Der erste Teil der Zeitrausch-Trilogie wurde sicher auch deshalb mit dem Lovelybooks-Leserpreis ausgezeichnet. Zuvor studierte Kim Kestner visuelle Kommunikation und leitete eine Marketingagentur. Mit dem Schreiben begann sie erst 2010 – irgendwann zwischen dem Windelwechseln ihrer Zwillinge und der Sanierung ihres Hauses. Mittlerweile tragen die Zwillinge Jeans und das Haus ein Dach, unter dem die Familie samt Dackel namens Socke und einem Terrier, der glaubt >Pfui-aus< zu heißen, in der Nähe von Hamburg lebt.

Quelle: Arena


Klappentext:

Es ist die einzige Chance, die sie je haben wird: Als der Kaiser zur „Blüte“ aufruft, weiß Juri, was sie zu tun hat. Aber das Auswahlverfahren, bei dem am Ende nur die Vollkommenen einen Platz an der Oberfläche erhalten, ist hart und unbarmherzig – und Juri nicht makellos genug, um daran teilzunehmen. Trotzdem kann sie nichts davon abhalten. Die dunkle Höhle, in der sie ihr ganzes Leben verbringen musste, will sie um jeden Preis verlassen. Verkleidet als Junge, schmuggelt sie sich unter die Probanden. Doch ausgerechnet der Sohn des Kaisers wird auf sie aufmerksam. Hat er Juris Tarnung durchschaut? Oder spielt auch der Prinz ein doppeltes Spiel?

Quelle: Arena


»In zwei Tagen, wenn die Menschen da oben feiern und dein Vater Zuckerblüten rieseln lässt, dann stell dir die Fische hier vor. Und frag dich, was sie tun würden, wenn sie Hände hätten!«


Meine Meinung dazu:

Eine Geschichte über ein Mädchen, das von ganz unten, nach ganz oben möchte. 

 

Wie ihr bereits wisst, bin ich ein Fan von Kim Kestner. Sie ist wirklich eine grandiose Autorin und ihre Bücher sind interessant und anders. Darum konnte ich es auch gar nicht erwarten, bis ich Sakura in meinen Händen hielt. Auch dieses Buch war anders und hat mich berührt.

In der Geschichte geht es um Juri, ein junges Mädchen, dass auf sich alleine gestellt ist. Ihre Eltern hat sie nicht mehr und nun muss sie sich in der untersten Sicht durchkämpfen. In ihrer Welt existieren sechs Ebenen, zumindest erzählt man sich das, so genau weiß es niemand, da sie ihre Ebene nicht verlassen können. Juri lebt in der untersten, die Ebene der Verwertung & Wiederaufbereitung. Ihr Job ist ziemlich außergewöhnlich und doch fand ich ihn interessant. Um ehrlich zu sein, hätte ich gerne mehr darüber erfahren 🙂

Die Geschichte geht weiter und wir lernen eine gute Freundin von Juri kennen, dank dieser erfährt unsere Hauptprotagonistin auch von dem Auswahlverfahren, durch welches die Auserwählten ein Leben an der Oberfläche gesichert bekommen.  Doch Juri entspricht nicht den Voraussetzungen und so muss sie sich etwas anderes einfallen lassen.

Ich könnte noch viel mehr über dieses Buch erzählen, aber womöglich würde ich dann gar nicht mehr aufhören. Ich liebe die Geschichte und auch dieses Buch wird einen Ehrenplatz in meinem Regal erhalten. Besonders faszinierend finde ich, dass man genau lesen muss, denn die Geschichte endet anders als erwartet. Überhaupt ist vieles anders als es auf den ersten Blick erscheint.

Die Charaktere sind alle einzigartig. Zum einen hätten wir da Juri. Ihren Charakter mochte ich am meisten. Sie hat ihre Regeln und an die hält sie sich. Eine davon besagt auch, dass sie keine Freunde haben möchte, denn  alleine hat man es leichter. Und doch merkt man im Laufe der Geschichte, dass Juri sich entwickelt und irgendwann drückt sie auch bei ihren Regeln das eine oder andere Auge zu.

Prinz Haruto hat mich etwas an Prinz Kai aus der Cinder Reihe erinnert. Er ist eigentlich ein herzensguter Mensch, wird aber etwas abgeschirmt und versucht trotzdem zu helfen so gut es geht. Auch er macht eine Entwicklung durch und besonders am Ende hätte ich ihm gerne beruhigend auf die Schultern geklopft.

Dann gibt es noch weiter wundervolle Charaktere, welche wir im Laufe des Buches kennen lernen. Wie Rebecca, Chien, Dom usw. Alle sind ein Teil des Buches und machen es einzigartig!

Irgendwie hat mich die Geschichte auch etwas an Tribute von Panem erinnert, denn die Teilnehmer kämpfen auch hier um ihr überleben.

So 🙂 Das hier war die Rezension zu einem neuen und interessanten Buch von Frau Kestner. Sakura ging mir ans Herz und konnte mich nicht nur dank des wunderschönen Covers beeindrucken. Im übrigen habe ich dieses Buch an einem Tag beendet, so sehr hat mich die Geschichte gefesselt.

Gerne würde ich aber noch mehr über Juri, Haruto und die anderen erfahren. Auch die Kochenfresserkrankheit hätte man meiner Meinung nach mehr beschreiben könne. Vielleicht kommt ja noch irgendwann etwas, ich würde mich freuen.


Achtung Spoiler:

Irgendwie wiederspiegelt Sakura unsere Welt. Denn auch auf unserer Welt glauben wir nur das, was wir hören und sehen und dabei gibt es Leute, die wollen uns daran glauben lassen. Die komplette Wahrheit, die kennt niemand. So war es auch bei dem Buch. Der Kaiser hat die Bewohner glauben lassen, dass er ganz oben bei der Sonne lebt und alle Freiheiten hat, dabei war auch er gefangen in einer Kuppel.



Punktevergabe:

Ein außergewöhnliches Buch mit einer außergewöhnlichen Geschichte, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird! Hier lohnt sich ein Kauf zu 100% 🙂

Daher  ★★★★★ / 5 von 5 Sternen

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2 Gedanken zu “Rezension „Sakura, die Vollkommene“

  1. Eine tolle Rezension, ich kann mir wirklich vorstellen, wie toll das Buch ist 😉 Auf meine Wunschliste kommt es auf jeden Fall🙈

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