Rezension „Was andere Menschen Liebe nennen“

Was andere Menschen Liebe nennen von David Levithan

Zum Buch:

Buch: Was andere Menschen Liebe nennen

Verlag: cbt

Autor: Andrea Cremer & David Levithan

Seitenzahl: 416 Seiten

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Die Leute blicken zu den beiden hin. Wollen wissen, was da los ist. Er kann mich nicht sehen. Ich kann ihn nicht sehen. Aber wir sind beide hier.



Autoren:

David Levithan hat seine Leidenschaft für Bücher gleich zum Beruf gemacht und wurde Verlagslektor. Auf der Suche nach guten Büchern, beschloss er, sie selbst zu schreiben. Seitdem sind viele preisgekrönte Romane von ihm erschienen.

Andrea Cremer hat ihre Kindheit tagträumend in den Wäldern von Wisconsin verbracht. Das Schreiben hatte es ihr schon immer angetan, aber einen Beruf hat sie daraus erst sehr viel später gemacht. Ihr erster Roman „Nightshade“ wurde zum Bestseller.

Quelle: RandomHouse


Klappentext:

Der 16-jährige Stephen ist unsichtbar – und zwar schon von Geburt an. Ein Fluch lastet auf ihm. Ganz allein lebt er in einem Hochhauskomplex mitten in New York City. Eines Tages zieht dort Elizabeth mit ihrer Familie ein und es passiert etwas, womit Stephen nie in seinem Leben gerechnet hätte. Elizabeth kann ihn sehen! Zwischen den beiden entspinnt sich eine Liebesgeschichte, so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter. Und dann müssen die beiden eine Entscheidung treffen, die den Unterschied zwischen Liebe und Tod bedeuten kann.

Quelle: RandomHouse


»Renn weg!« Ich rufe es immer und immer wieder und wieder – eine Stimme ohne Körper.


Meine Meinung dazu:

Eine wirklich interessante und auch durchdachte Handlung, welcher irgendwie das gewisse Etwas gefehlt hat. 

Warum genau dieses Buch?

In letzter Zeit bin ich mehr der Freund von Fantasy Büchern geworden. Warum mich dieses Buch interessiert hat? In vielen Beschreibungen wurde erwähnt, dass es sich hierbei nicht nur um eine Liebesgeschichte handelt. Es enthält auch Fantasy Elemente und damit hatten die Leserstimmen Recht. Ausserdem fand ich das Thema wirklich spannend. Wie viele Menschen wünschen sich, unsichtbar zu sein? Stephen ist es und bis vor kurzem konnte ihn auch niemand sehen.

Aufbau der Geschichte:

Das Buch fängt ziemlich rasant an. Wir erfahren etwas über Stephan und wie das Leben als Unsichtbarer ist. Hierbei wird auch alles Logisch erklärt, wie er zum Beispiel überleben kann, immerhin sieht ihn keiner. Schon bald trifft er auf Liz und ab hier wendet sich das Blatt. Spätestens ab der Hälfte des Buches beginnen eben diese Fantasy Elemente und auf einmal hat die Geschichte wenig mit dem Klappentext zu tun. Mich hat es nicht gestört, immerhin bevorzuge ich nach wie vor Fantasy. Jedoch denke ich, dass andere Leute dank des Klappentextes und dem Titel hoffen, dass dies eine klassische Liebesgeschichte werden würde. Ist es aber nicht.

Charaktere:

In dem Buch lernen wir immer wieder neue Charaktere kennen. Manche bleiben, andere tauchen nur kurzweilig auf. Stephan, unser Hauptprotagonist, ist ein wirklich toller Charakter und schon ab der ersten Seite konnte er mich voll und ganz überzeugen. Er tat mir leid und irgendwie hätte ich mir besonders für ihn ein weniger offenes Ende gewünscht. Dann hätten wir Elizabeth oder eben auch Liz genannt. Ich konnte mich nicht identifizieren mit der jungen Dame. Irgendwie war sie dieses klassische Teenagermädchen aus den Büchern, welches die Welt retten möchte und doch immer wieder widersprüchlich handelt. Bestes Beispiel, eigentlich meidet sie Kontakt mit Menschen und doch gibt sie nicht locker, als Stephan ihr im ersten Moment lieber aus dem Weg geht.

Fazit:

Die Idee der Geschichte war wirklich toll durchdacht und einmal etwas anderes. Leider wurde es irgendwann einfach nur noch hektisch und es wirkte beinahe, als ob die Autoren so viele Elemente wie möglich in ihrem Buch verwenden wollten. Das Ende war offen, fand ich persönlich auch schade, aber vielleicht kommt da ja noch was. Besonders positiv fand ich den Erzählstil von David Levithan und den Charakter Stephan. Ich werde wohl in Zukunft mehr seiner Bücher lesen. (Andrea Cremer’s Schreibstil war natürlich auch super 😉 )



 

Punktevergabe:

Ein etwas anderes Buch mit einer netten Handlung, welche mich leider nicht komplett überzeugen konnte. Ich schwanke immer noch zwischen 3 oder 4 Sternen daher vergebe ich 3,5.

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