Rezension „Nemesis, geliebter Fein“

Nemesis - Geliebter Feind von Anna Banks

Zum Buch:

Buch: Nemesis, geliebter Feind

Verlag: cbt

Autor: Anna Banks

Seitenzahl: 450 Seiten

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Er musste auf der Hut bleiben, was dieses Mädchen betrifft. Er darf nicht den Kopf verlieren.



Autoren:

Anna Banks ist die Autorin der New York Times-Bestsellerreihe Blue Secrets. Nach Joyride erscheint jetzt mit Nemesis – Geliebter Feind der Auftakt ihres neuen großen romantischen Fantasy-Zweiteilers. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Crestview, Florida.

Quelle: RandomHouse


Klappentext:

Sephora ist auf der Flucht vor ihrem Vater, dem König von Serubel. Denn die Prinzessin hat eine Gabe, mit deren Hilfe sich ihr Vater zum Herrscher über alle 5 Königreiche machen. Das will sie jedoch verhindern und taucht im verfeindeten Königreich Theoria unter, wo sie durch einen Unfall zur Diener am Königshof wird. Und dann passiert es auch noch, denn schneller als ihre Vernunft ist, verliebt sie sich in den jungen König Tarik, der jedoch nichts von ihren Fähigkeiten und ihrer Herkunft wissen darf.

Quelle: RandomHouse

Meine Meinung dazu:

Nemesis überzeugt mit vielen interessanten Ideen, jedoch fehlt der gewisse Funke hier definitiv.

Warum genau dieses Buch?

Nemesis hat mich gleich wegen des tollen Klappentextes angesprochen. Die Idee dahinter wirkte neu und erfrischend und wenn man jeden Monat unzählige Bücher liest, dann fehlt einem oft dieses „Neue“.

Aufbau der Geschichte:

Die Geschichte beginnt mit Seporas Aufbruch. Wie bereits aus dem Klappentext erfahren, wissen wir, dass sie vor ihrem Vater und seinen Machenschaften flüchtete. Während ihrer Flucht erfahren wir auch mehr über die anderen Königreiche und über ihre besondere Gabe.

Ab hier habe ich schon deutlich bemerkt, dass der Schreibstil nicht meines ist. Die Autorin schreibt gut, aber für mich persönlich zu detailliert und oft hält sie ihren Fokus auf unwichtige Dinge. Es war beinahe wie wenn man einen Krimi liest und dort der Duschvorhang mehr beschrieben wird als die Leiche oder das Tatmotiv. Ich mag es eigentlich, wenn eine Geschichte detailliert beschrieben wird, aber bei Nemesis nahm genau darum die Spannung ab und manchmal überflog ich lieber einige Wörter oder Sätze.

Weiter geht es. Sepora wird entführt und landet unfreiwillig im Harem des neuen Königs. Von da an ging es nur noch bergab. Immer wieder drehte sich alles um Sepora und wie wunderschön die Dame ist. Dabei wird extra noch erwähnt, dass sie etwas molliger ist und die anderen Frauen werden hier nett als Hungerhaken verglichen. Genau solche Dinge liest man beinahe in jedem Buch der heutigen Zeit. Warum kann nicht jeder so sein wie er möchte? Egal ob mollig oder dünn, aber ständig diese Vergleiche. Für Sepora konnte ich leider definitiv keine Sympathie empfinden. Mehr dazu aber weiter unten.

Die Handlung zieht sich etwas in die Länge, überrascht ab und an mit neuen Ideen, aber wirklich fesseln konnte es mich leider nicht.

Charaktere:

Das Buch wird spannender Weise aus zwei Sichten erzählt. Zum einen aus der Sicht des Königs und zum anderen aus der Sicht von Sepora. Hierbei habe ich mich immer wieder auf die Erzählungen von Tarik gefreut. Der König scheint mir ein netter Mensch zu sein und etwas Charakter zu besitzen. Irgendwann wandelte diese interessante Erzählung aber nur noch in Schwärmereien für Sepora.

Sepora konnte mich nicht überzeugen. In einer anderen Rezension fand ich dazu ein gutes Beispiel.

Außerdem hat mich die Art von Sepora das ganze Buch lang genervt, da sie sehr aufmüpfig gewesen ist. Manche würden jetzt sagen, sie hat sich nichts gefallen lassen und war klug und mutig, aber für mich war sie einfach unheimlich frech und unsympathisch. (Emilovesbooks)

Genau so sehe ich das auch. Sepora benimmt sich manchmal wie ein kleines Kind und ständig reckt sie ihr Kinn um zu beweisen, dass sie sich nichts gefallen lässt. Dabei ist sie ja eigentlich eine Gefangene.

Fazit:

Ich habe mir viel von dem Buch erhofft, aber leider konnte es mich nicht überzeugen. Die Ideen wären da gewesen, es gab auch interessante Nebencharaktere, aber irgendwann driftete die Geschichte ab zu einer klischeehaften Liebesromanze.



 

Punktevergabe:

Nemesis hätte für mich Potenzial zu einem neuen Lieblingsbuch gehabt, leider wurde ich enttäuscht. Trotzdem gibt es für die Idee ein paar Punkte.

Daher ★★☆☆☆ / 2 von 5 Sternen


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6 Gedanken zu “Rezension „Nemesis, geliebter Fein“

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