Rezension „Die Blutkönigin“

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Buch: Die Blutkönigin

Verlag: penhaligon

Autor: Sarah Beth Durst

Seitenzahl: 432 Seiten

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Sie spürte nichts als die üblichen Geister, die sich dort unten durch die Erde wühlten.



Autor:

Sarah Beth Durst hat an der Princeton University Anglistik studiert. Sie verbrachte dort vier Jahre damit, über Drachen zu schreiben und sich zu fragen, was die Campus-Gargoyle wohl sagen würden, wenn sie sprechen könnten. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Stony Brook, New York.

Quelle: RandomHouse


Klappentext:

Sie ist die größte Königin aller Zeiten – doch zu welchem Preis?

Daleina gehört zu den wenigen Frauen, die über die Gabe verfügen, die Elementargeister zu kontrollieren, die das Königreich Renthia terrorisieren. Diese Frauen werden Königin – oder sterben bei dem Versuch, zerfetzt von den Klauen und Zähnen der Elementare. Daleina ist bei weitem nicht die mächtigste der potentiellen Erbinnen der Königin. Doch dann wird ausgerechnet jener Mann ihr Mentor, der die amtierende Königin liebt – und von ihr verraten wurde …

Quelle: RandomHouse

Sie konnte zum ersten Mal frei atmen.



Meine Meinung dazu:

Eine tolle Fantasy Geschichte für 2017.

Warum genau dieses Buch?

Eine gute Freundin von mir hat mich darauf gebracht. Sie hat mir schon Monate zuvor von diesem Buch erzählt und irgendwie war ich wirklich gespannt, wie es ist. Der Klappentext klingt spannend. Das Cover ist mir persönlich zu schlicht und würde mir in einer Buchhandlung nicht gleich ins Auge springen. Jedoch sollte man ein Buch niemals nach seinem Einband beurteilen.

Geschichte: 

Das Königreich Renthia wird von bösartigen Elementargeistern heimgesucht. Diese greifen die Bewohner an. Um genau diese Angriffe zu verhindern, gibt es eine Königin, welche die Geister kontrollieren kann um so ihre Bewohner der Stadt zu schützen

In diesem Buch geht es hauptsächlich um Daleina. Wir beginnen bei ihrer Geschichte. Lesen darüber, wie es in ihren jüngeren Jahren ausgesehen hat. Mit 10 Jahren wird ihr Dorf angegriffen und dank ihrer Hilfe konnte ihre Familie entkommen. Später wird sie für eine Ausbildung an der Akademie ausgesucht und dort ausgebildet. Dieser Teil des Buches hat mir persönlich sehr gefallen. Die Beschreibungen und all die Informationen, der Alltag und das Training.

Die Handlung ist spannend, es gibt selten Stellen in dem Buch, die mich gelangweilt haben. Was mir persönlich zu kurz kam, war die Romantik. Ich bin zwar kein großer Fan von kitschigen Liebesbüchern, aber hier hat es mir einfach gefehlt. Sieht jeder aber wieder anders 🙂 

Weiterhin muss man erwähnen, dass es recht blutig und brutal zu und her geht. Ich persönlich fand dies nicht schlecht. Ich bin eher Fan von Büchern, die gewisse Dinge real und nicht verschönernd beschreiben. Und solch ein Kampf wird nun einmal nicht mit Samthandschuhen bewältigt.

Daleina war für mich wieder einmal ein toller Charakter, welcher einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Ich mag ihren Namen, endlich wieder etwas Neues. Ausserdem ist sie sympathisch und setzt sich auch für andere ein. Sie trainiert hart, gibt nicht auf und hier muss ich etwas wirklich Positives erwähnen! Daleina ist nicht die beste, sie muss hart kämpfen um mit anderen mitzuhalten. Dabei kommt mir immer wieder „The Promise- der Goldene Hof“ in den Sinn, wo die Hauptprotagonistin wahrlich ihre Füsse hochlegen konnte, da sie einfach nur perfekt war.

Während der Reise lernen wir auch noch andere Charaktere kennen und manchmal wechseln sich auch die Sichten. Das Ende ist in sich abgeschlossen, was für mich auch wirklich ein ziemlicher Pluspunkt war. Immerhin kann ich noch nicht genau sagen, wann der nächste Band herauskommt und so stehe ich nicht da mit einem fiesen Cliffhanger und muss warten. Solche Bücher sind mir definitiv lieber


Zusammenfassung: 

+ Tolle Charaktere

+ real (blut, brutal)

+ Hauptcharakter ist nicht die beste, muss was dafür tun

+ Tolle Karte

+ Kein Cliffhanger

+ Handlung über viele Jahre hinweg

+ Neue Idee

 

– Keine wirkliche Romanze

– Nicht Ich – Erzähler

Fazit:

Bis auf diese beiden kleinen Minuspunkte, konnte das Buch wirklich einen Eindruck bei mir hinterlassen. Ich hoffe, dass in den nächsten Bändern die Liebe noch irgendwie ein Thema wird und ich gewisse Gedankenzüge besser nachvollziehen kann. An die Erzählsicht werde ich mich sicher noch gewöhnen. Alles in allem ist es ein wirklich tolles Buch! Kann es nur empfehlen.



Punktevergabe

Daher: ★★★★☆/ 4 von 5 Sternen

  • Danke an den Verlag für das Rezensions Exemplar, ich habe mich darüber gefreut. Es hat jedoch in keiner Weise meine Meinung beeinflusst.

2 Gedanken zu “Rezension „Die Blutkönigin“

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