Rezension „Solitaire“

BIMG_20170830_182934_673.jpguch: Solitaire

Verlag: dtv

Autor: Alice Oseman

Seitenzahl: 368 Seiten

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Beschützt die Wehrlosen. Gerechtigkeit geht über alles. Abwarten kann tödlich sein.



Autor:

Alice Oseman schrieb ›Solitaire‹, als sie siebzehn und noch Schülerin war. Für ihren ersten Roman hat sie sich intensiv mit dem Leben „leidenschaftlich pessimistischer“ Teenager, die die ganze Zeit im Internet surfen, beschäftigt, indem sie selbst ein leidenschaftlich pessimistischer Teenager war, der die ganze Zeit im Internet surfte. Inzwischen studiert sie Englische Literatur an der renommierten Durham University und verbringt weiterhin viel Zeit auf Twitter und bei Tumblr.

Quelle: dtv-Verlag


Klappentext:

Die sechzehnjährige Tori Spring hat das Gefühl, dass sie sich zwischen Weltschmerz, Erfolgsdruck, dem Zwang, ihre Zukunft planen, sich selbst finden und jetzt eigentlich die beste Zeit ihres Lebens haben zu MÜSSEN, verliert. Dass sie kurz davor ist, zu zerbrechen an der Gleichgültigkeit der Welt. Dass sich daran auch im neuen Jahr nichts ändern, dass wieder nichts passieren wird. Und dann passiert doch etwas: Tori trifft auf Michael Holden. Eigentlich verkörpert Michael mit seinem Enthusiasmus und der schwarzen Hipster-Brille all das, was Tori verachtet, und dennoch ist sie fasziniert von seiner überschäumenden Lebensfreude und seiner Neugier auf die Welt. Und es gibt Solitaire, eine anonyme Schülergruppe, die seit Kurzem Toris Schule in Atem hält. Anders als alle anderen fragt Tori sich, was und wer wirklich hinter Solitaire steckt.

 

Quelle: dtv- Verlag

Mein Name ist Victoria Spring. Manchmal hasse ich Menschen. Für meine seelische Gesundheit ist das wahrscheinlich ziemlich übel.



Meine Meinung dazu:

Ein etwas anderes Buch, dass durch seine spezielle Art und Weise überzeugen konnte.

Warum genau dieses Buch?

Ich habe das Cover einfach wunderschön gefunden, den Klappentext gelesen und irgendwie war ich schon überzeugt, dass dies ein gutes Buch sein muss. Jedoch kennt man das sicher, man findet ein Buch gut, möchte es kaufen, aber da warten so viele andere Bücher noch, da gerät so manches Exemplar in Vergessenheit. Und genau so war es mit diesem hier. Im übrigen habe ich entdeckt, dass die Autorin ziemlich jung war, als sie das Buch geschrieben hat.

Geschichte: 

Solitaire ist ein ehrliches Buch. Es verschönert nichts und will die Probleme der heutigen Gesellschaft aufzeigen. Anfangs ist es schwer, mit Tori und ihrer Art zurechtzukommen. Tori ist meist schlecht gelaunt und nimmt kein Blatt vor den Mund. Aber auf eine besondere Art hat es dieses Buch wieder zu etwas aussergewöhnlichem gemacht. Immerhin kenne ich wenige Hauptprotagonisten, die wirklich sagen, was sie denken, auch wenn es noch so banal sein mag. Durch genau dieses Verhalten und durch genau diese Gedankengänge von Victoria oder eben Tori fängt man selbst an, über das Leben nachzudenken. Man wird endlich einmal mit dem Alltag eines Menschen konfrontiert, für den nicht immer alles rosablütenwunderbar ist.

Auch die anderen Charaktere spielen dabei eine wichtige Rolle. Wir lernen Michael, Becky, Lucas und auch andere kennen und lieben. Jeder von ihnen ist anders. Der eine ruhig, der andere egoistisch. Immer wieder entdeckt man bestimmte Eigenschaften der Charaktere, die man auch selbst hat und genau dadurch kann man sich besser damit auseinandersetzen. Sie alle befinden sich in der Pubertät, lernen viel über ihre Mitmenschen und über das Leben selbst und was es bedeutet, anderen zu vertrauen.

Ein ganz wichtiger Punkt dabei spielt der Schulalltag von Tori. Denn dort passiert seit einiger Zeit etwas ungewöhnliches. Die Organisation Solitaire, hinterlässt ihre Spuren, gerne auch mit Post-it Zetteln, und sorgt dafür, dass sich das Leben von Victoria ändert. Doch wer sagt, dass Veränderungen immer negativ sein müssen? Ich fand die Gruppe rund um Solitaire interessant, auch die Aktionen und Hinweise. Gerne hätte die Autorin an dieser Stelle noch mehr darüber schreiben können.

Dieses Buch lehrt aber nicht nur Nachzudenken, loszulassen oder eben den Schulalltag zu meistern. Darin kommen auch Themen wie Liebe oder Freundschaft vor, manchmal zwar etwas Klischeehaft, aber ganz ohne geht es eben doch nicht.

Fazit:

Das Buch hat mich bewegt, obwohl ich auf den ersten Seiten etwas skeptisch war. Ich habe etwas gebraucht um mich auf die Art von Tori einzulassen und doch war ich auf einmal Mitten in der Handlung und Mitten in einer etwas anderen Geschichte, die mich nachdenken liess über mich und mein Leben und dass manchmal alles einen Grund hat. Danke auch hier an die junge Autorin für ein Buch voller Zweifel, welches wieder Hoffen lässt.



Punktevergabe

Daher: ★★★★★/ 5 von 5 Sternen

  • Danke an den Verlag für das Rezensions Exemplar, ich habe mich darüber gefreut. Es hat jedoch in keiner Weise meine Meinung beeinflusst
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