Rezension „Die Eiskriegerin“

48069685zBuch: Die Eiskriegerin

Verlag: Heyne

Autor: Licia Troisi

Seitenzahl: 496 Seiten

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In einem Buch über ein Land zu lesen ist aber etwas ganz anderes, als wirklich dort zu sein.



Autor:

Licia Troisi, 1980 in Rom/Ostia geboren, ist eine der bekanntesten Fantasyautorinnen weltweit. Ihr Zyklus um die DRACHENKÄMPFERIN wurde ein internationaler Bestseller. Seitdem kann die Autorin mit dem Schreiben nicht mehr aufhören. Ihrer ersten großen Saga folgten DIE SCHATTENKÄMPFERIN und DIE FEUERKÄMPFERIN sowie DRACHENSCHWESTER und NASHIRA. Licia Troisi ist verheiratet und hat eine Tochter.

Quelle: RandomHouse


Klappentext:

An ihrem achten Geburtstag endet die Kindheit der kleinen Myra auf tragische Weise: Ihr Zuhause wird von vermummten Männern überfallen, ihr über alles geliebter Adoptivvater Fadi, wird getötet, Myra selbst gelingt in letzter Sekunde die Flucht in die eisigen Wälder Biaswads im Süden des Tränenreiches. Zehn Jahre später ist aus dem kleinen Mädchen eine starke Kriegerin geworden, die mit ihren beiden brennenden Klingen an der Seite des mächtigen Acrab für Frieden und Freiheit kämpft. Doch dann wird Myra von ihrer Vergangenheit eingeholt. Warum musste Fadi wirklich sterben? Und was weiß Acrab über den Tod ihres Vaters? Auf der Suche nach der Wahrheit stößt Myra auf Geheimnisse, die das ganze Reich in seinen Grundfesten erschüttern könnten …
Quelle: RandomHouse

Das Bild löste sich auf. Myra sank in sich zusammen. Etwas in ihr war zerbrochen.



Meine Meinung dazu:

Ein interessanter und spannender Reihenauftakt.

Warum genau dieses Buch?

Vor einiger Zeit habe ich die Schattenkämpfer-Reihe der Autorin gelesen und war begeistert. Licia Troisi schreibt fesselnd, düster und interessant. Ihre Bücher sind detailliert beschrieben, wenn auch manchmal etwas brutal. Trotzdem habe ich mich gewundert, wie diese neue Reihe wohl werden würde und habe das erste Buch angefragt.

Geschichte: 

Myra erlebt einen schweren Schicksalsschlag in ihren jungen Jahren. Ihr geliebter Adpotivvater Fadi wird von vermummten Männern getötet. Sie hatte das Glück und konnte fliehen, wobei sie schon bald auf den Heerführer Acrab trifft. Dieser nimmt sie bei sich auf und bildet sie zu einer Kämpferin aus. Doch auch noch 10 Jahre später kann Myra nicht aufhören, an den Tod von Fadi zu denken. Wer war dafür verantwortlich und warum? Sie macht sich auf die Suche nach Antworten und findet dabei so einiges heraus. Die Wahrheit kommt bekanntlich immer ans Licht, auch wenn sie in diesem Fall lieber verborgen geblieben wäre.

Die Eiskriegerin konnte bei mir dank tollem Cover und Klappentext punkten, ausserdem kannte ich die Autorin ja bereits schon. Ich habe das Buch ziemlich schnell durchgelesen und war überrascht, als ich am Ende angelangt war. Leider endet das Buch mit einem bösen offenen Ende und ich bin wirklich gespannt auf den nächsten Band. Die Geschichte an sich ist toll und auch fesselnd. Die Welt und ihre Bewohner etwas komplexer, aber nach einiger Zeit versteht man alles ein wenig besser.

Myra ist eine starke Kämpferin, hat einen starken Charakter und kann alleine überleben. Auch sie kämpft mit inneren Konflikten und Schuldgefühlen. Trotzdem beweist sie schon bald, dass mehr als nur Stärke ihren Charakter ausmacht. Im Inneren der Eiskriegerin schlummert ein gütiges Herz. Anfangs habe ich etwas gebraucht, bis ich mit Myra klar kam, aber spätestens ab der Mitte wurde sie mir symphytisch.  Auf ihrer Reise nach der Wahrheit lernt sie auch einige ungewöhnliche Freunde kennen. Doch auch hier stellt sich wieder die Frage, wer ist Freund und wer ist Feind?

Wer schon Bücher der Autorin gelesen hat, dem kommen sicherlich die ein oder anderen Punkte bekannt vor. Auch das Ende war wieder ähnlich und so wusste ich gleich, was passieren würde. Somit war es für mich leider nicht mehr ganz so spannend, als dann irgendwann die Auflösung kam. Für Jemanden, der die anderen Bücher aber noch nicht kennt, wird dieses Ende sicherlich für Überraschung sorgen. Ein kleiner Minuspunkt gab es dann aber doch noch. Manchmal gab es eine Art Zeitsprung in der Geschichte und gewisse Dinge wurden viel schneller erklärt als andere. Gerne hätte ich mir in einigen Szenen mehr Beschreibung oder bessere Erklärungen erhofft.

 

Fazit:

Ich fand den ersten Band der Reihe spannend. Gerne lese ich weiter und kann dieses High-Fantasy Buch empfehlen. Einziger Minuspunkt, manchmal werden Dinge nicht wirklich erklärt oder es geht sehr schnell weiter. Trotzdem lohnt es sich, dieses Buch zu lesen 🙂



Punktevergabe

Daher: ★★★★/ 4 von 5 Sternen

  • Danke an den Verlag für das Rezensions Exemplar, ich habe mich darüber gefreut. Es hat jedoch in keiner Weise meine Meinung beeinflusst
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Ein Gedanke zu “Rezension „Die Eiskriegerin“

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