Rezension „Das göttliche Mädchen“

9783959677325_1Buch: Das göttliche Mädchen

Verlag: HarperCollins

Autor: Aimée Carter

Seitenzahl: 304 Seiten

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Es machte keinen Sinn, darüber nachzugrübeln. Es spielte sowieso keine Rolle mehr.



Autor:

Aimée Carter hat ihren Abschluss an der Universität Michigan gemacht und schreibt leidenschaftlich gern spannende Geschichten.
Die fünfteilige Animox-Serie ist ihr erstes Werk für Kinder.

Quelle: Amazon


Klappentext:

Einen schlimmeren Geburtstag hat Kate noch nicht erlebt. Ihre Mutter ist sterbenskrank. Und Kate muss in die Kleinstadt Eden ziehen. Als sie auf der neuen Schule den geheimnisvollen Henry kennenlernt, gerät ihr Leben komplett aus den Fugen: Denn er ist Hades, der Gott der Unterwelt. Und er macht ihr ein verlockendes Angebot. Er wird ihre Mutter heilen, wenn Kate sieben Prüfungen besteht und sein Wintermädchen wird. Aber ob ihre Seele stark genug ist? Bisher haben alle ihr Scheitern mit dem Tod bezahlt.
Quelle: HarperCollins

Bevor sie noch etwas erwidern konnte, war er fort.



Meine Meinung dazu:

Eine geniale Buchidee, welche leider nicht so gut war, wie ich es mir erhofft habe.

Warum genau dieses Buch?

Das Buch gab es schon seit einiger Zeit. Es stand lange auf meiner Wunschliste und als es dann neu veröffentlicht wurde, ergriff ich meine Chance.

Geschichte: 

Die Geschichte handelt von Kate Winter. Diese zieht auf Wunsch ihrer totkranken Mutter zusammen mit ihr zurück nach Eden. Die ehemalige Heimatstadt der Mutter. Schon von Beginn an, passieren merkwürdige Ereignisse. Oft geschehen Dinge, die Kate verwirrt zurücklassen. Zum Beispiel taucht einmal ein Junge auf und ist dann plötzlich wieder spurlos verschwunden. Auch der Schulalltag entpuppt sich eher als mühsam für Kate. Sie ist die Neue und schon bald trifft sie auf neue Leute, welche nicht alle ihre Freunde sind. Ava, die Schulzicke, hat ein Auge auf sie geworfen, immerhin steht ihr Freund etwas zu sehr auf das neue Mädchen. Doch all das ist noch nicht genug, denn schon bald trifft Kate auf Henry und er bietet ihr einen verlockenden Handel an.

Wie bereits erwähnt, bin ich ein Fan dieser Geschichtsidee. Ich liebe die griechische Mythologie und obwohl es schon einige darüber gibt, so schien diese Idee endlich einmal etwas anders als alle anderen zu sein. Doch irgendwie konnte mich das Buch von Aimée Carter nicht ganz überzeugen. Warum?

Am Cover und dem Klappentext lag es nicht, beide waren grandios. Der Schreibstil der Autorin ist auch wirklich gut und konnte mich überzeugen, andere Bücher von ihr auf meine Wunschliste zu setzen. Auch die Kurzgeschichten, welche in der Neuauflage enthalten sind, waren interessant und gut für das Verständnis. Doch nun zu dem eigentlichen oder den eigentlichen Punkten, die für mich leider nicht so toll waren.

Mit Kate wurde ich einfach nicht warm. Kate ist das wunderhübsche, schüchterne, naive und tolle Mädchen, welches neu an einer Schule ist. Etliche männliche Wesen finden sie natürlich gleich sehr attraktiv. Solche Charaktere kenne ich aus vielen anderen Büchern und irgendwie blieb darum die Hauptprotagonistin dieses Buches für mich zu blass. Irgendwann ging sie mir auch auf die Nerven und ich hätte mir etwas mehr Stärke oder unperfektionismus gewünscht. Auch Henry war zurückhaltend und schüchtern. Henry der schüchterne Gott der Unterwelt…auch hier hat es für mich einfach nicht gepasst. Kate hat ihn angeschmachtet und er blieb völlig regungslos. Leider muss ich auch hier sagen, dass ich ebenfalls schon Charaktertypen wie Henry und Kate in anderen Büchern hatte und sie mich einfach nicht überzeugen konnten.

Die Idee mit den sieben Todsünden war wieder genial. Aber auch hier hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Autorin viel mehr Wert auf die Liebesgeschichte gelegt hatte und die Spannung manchmal fehlte. Man hätte so viel mehr daraus machen können. Der Schreibstil war da, die Idee war da, aber die Umsetzung, die fehlte…

Fazit:

Ich habe mir mehr erhofft, wurde leider etwas enttäuscht. Trotzdem werde ich den nächsten Band lesen und hoffe, dass es etwas besser wird. Charaktere können sich ja bekanntlich ändern. Das gewisse Etwas hat einfach gefehlt.



Punktevergabe

Daher: ★★★☆/ 3 von 5 Sternen

  • Danke an den Verlag für das Rezensions Exemplar, ich habe mich darüber gefreut. Es hat jedoch in keiner Weise meine Meinung beeinflusst
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