Rezension „Palace of Silk“

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palace-of-silk-die-verraeterin-199077055.jpgBuch: Palace of Silk

Verlag: penhaligon

Autor: C. E. Bernard

Seitenzahl: 467 Seiten

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Sag nichts. Schweige, wie du es immer getan hast.



Autor:

C.E. Bernard ist das Pseudonym von Christine Lehnen, die 1990 im Ruhrgebiet geboren wurde und seitdem in Kanada, den Vereinigten Staaten, Australien und Paris gelebt hat. Ihre Kurzgeschichten wurden mit den Literaturpreisen der Jungen Akademien Europas und der Ruhrfestspiele Recklinghausen ausgezeichnet. Seit 2014 lehrt sie Literarisches Schreiben an der Universität Bonn. Daneben studiert Christine Lehnen Englische Literatur und Politikwissenschaft, forscht zum Thema Kreatives Schreiben und inszeniert Theaterstücke mit der Bonn University Shakespeare Company.

Quelle: RandomHouse


Klappentext:

Die mutige Rea, zuerst Leibwächterin am englischen Königshof, dann heimliche Geliebte des Kronprinzen Robin, ist nach Paris geflüchtet. Dort erhofft sie sich ein neues Leben – insbesondere die Freiheit, andere Menschen ohne Strafe berühren zu dürfen. Denn in Frankreich leben gefürchtete Magdalenen wie Rea ihre Fähigkeiten offen aus. Doch als Ninon, Reas engste Vertraute und Schwester des Roi, ihre Freundin an den Königshof ruft, holt Rea der Fluch ihrer Vergangenheit ein: Niemand Geringeres als Prinz Robin erwartet sie – doch nicht, weil er Rea zurückgewinnen will, sondern weil er um Ninons Hand anhält. Welches Spiel spielt Robin? Und welches Geheimnis verbirgt die unnahbare Madame Hiver, die den französischen König in ihrer Hand hält?

Quelle: RandomHouse



Meine Meinung dazu:

Der Band war wieder toll, aber irgendwie kam es mir vor wie Band 1 mit neuen Figuren in einer neuen Stadt.

Warum genau dieses Buch?

Ich habe mir damals Palace of Glass gekauft, weil alle so begeistert davon gesprochen haben. Und ich wurde tatsächlich nicht enttäuscht. C.E Bernard ist eine grandiose Autorin und konnte mich komplett überzeugen. Darum konnte ich es kaum erwarten, bis Band 2 erschien.

Inhalt:

Die Geschichte beginnt wie schon beim ersten Band mit Rea. Sie flüchtet vor jemanden. Inzwischen hält sie sich zusammen mit ihrem Bruder und einer hungrigen Katze in Paris auf. In Frankreich möchte sie neu beginnen und alles hinter sich lassen, darunter auch Robin, den Kronprinzen welchen sie immer noch liebt. Doch so einfach ist das in Bücher bekanntlich nicht und schon bald trifft Rea wieder auf ihre alten Freunde. Da hätten wir zum Beispiel Ninon, eine starke Frau mit vielen Geheimnissen. Sie ist eine von den engsten Vertrauten von Rea. Sie braucht nun die Hilfe von Rea, welche zustimmt, als sie erfährt, dass es darum geht, ihre Freundin zu beschützen.

Wie bereits erwähnt, finde ich C.E, Bernard eine klasse Autorin, welche mir auch sonst sehr sympathisch rüberkommt. Palace of Glass war wirklich ein tolles Werk, dass mich fesseln konnte. Band zwei war dann auch wieder interessant, aber mir kam vieles bereits bekannt vor. Im Grunde haben wir noch einmal Buch 1 verpackt als Buch 2. Rea ist wieder zum Schutze von jemandem aus dem Adelsgeschlecht da. Und wie bei Band 1, so frage ich mich auch hier… warum stellt jemand Rea als Beschützerin ein? Ich habe noch nie erlebt, dass sie irgendwie helfen konnte. Meistens waren es Blanc oder der Comte, welche eingriffen. Rea war einfach i

Auch die Liebesgeschichte rund um Rea und den Prinzen spielt hier eine wichtige Rolle, wenn auch der gute Prinz sich in meinen Augen sehr unbeliebt gemacht hat. Immer wenn er auftaucht, dann küssen die beiden erst einmal bis sie ganz atemlos sind und dann ist es wieder vorbei und ihre Wege trennen sich. Er interessiert sich aber im Gegensatz zu Rea irgendwie nur für sich selbst und beleidigt einmal sogar ihren Bruder. Für mich hat er hier einige Minuspunkte kassiert, aber ich hoffe in Band 3 auf einen Sinneswandel.

Rea`s Bruder und die Rebellen sind auch ein wichtiges Thema. Ich habe ganz vergessen zu erwähnen, dass sich der gute Prinz mit Nino verlobt hat. Dies führt aber zu einigen Konflikten. Der Prinz von England und Nino aus Frankreich leben in völlig verschiedenen Welten. In England ist es Verboten sich zu berühren, während sie in Paris viel offener damit umgehen. Die Leute aus Paris und die Leute aus London verstehen sich also nicht wirklich wenn es um das Thema Berührungen geht. Ich mochte den Bruder von Rea total und ich hoffe in Band 3 lesen wir mehr von ihm und Nino, die beiden wären für mich ein tolles Paar!

Nino war wie immer ein toller Charakter mit Ecken und Kanten und ich mochte sie auch sehr 🙂 Rea habe ich in diesem Buch oft nicht verstanden, besonders was ihre Entscheide anging. Aber gut, wir alle machen Fehler und entscheiden uns nicht immer richtig. Zu Blanc, dem Comte und René kann ich nicht viel sagen. Ich mochte Blanc und er war eine meiner Lieblingsfiguren im ersten Band, aber nach Band 2 war mir dann genug Hase hier und Hase da. Auch das Beziehungsdreieck war für mich eher unverständlich und ich habe nicht ganz verstanden, warum sich in dem Buch jeder in jeden verliebt, aber manche mögen es, mein Fall war es nicht. Besonders hätte ich am Ende (SPOILER) Reneé sterben lassen, auch wenn das ziemlich dramatisch klingen mag, aber es wäre etwas anderes gewesen. Weil so war die Spannung da, man hat gezittert und mit gefiebert und dann war doch alles wieder okay. Und irgendwie wusste ich das bereits, genau so wie ich wusste, dass Madame Hiver ihre Mutter Rea`s Mutter ist. Ihre Familiengeschichte wird einfach zu oft erwähnt, so dass man weiss, oh da kommt was. (SPOILER ENDE)

Das sind so gewisse Punkte, warum in dem Buch für mich persönlich die Spannung gefehlt hat. Aber man kann nach so einem tollen Buch wie Band 1 auch nicht immer alle Erwartungen erfüllen. Ich werde trotzdem Band 3 lesen, da ich C. E. Bernard eine wirklich tolle Autorin finde 🙂

Fazit:

Leider nicht ganz so toll wie Band 1, welcher damals 5 Sterne bekommen hat. Jedoch ist es doch meistens so… Band 1 hammer, Band 2 schwächer und Band 3 holt noch einmal alles heraus. Ich freue mich auf Band 3 🙂



Punktevergabe

Daher: ★★★☆/ 3 von 5 Sternen

  • Danke an den Verlag für das Rezensions Exemplar, ich habe mich darüber gefreut. Es hat jedoch in keiner Weise meine Meinung beeinflusst.
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4 Gedanken zu “Rezension „Palace of Silk“

  1. Liebe Ney,
    ich hoffe genau wie du, dass der dritte Band nochmal ordentlich nachlegen wird. Palace of Silk hat mich nämlich auch nicht wirklich von sich überzeugen können :/
    Wenn die Reihe nach so einem wunderbaren Auftakt so nach und nach schlechter wird, würde ich das richtig schade finden. Eine tolle und anschauliche Rezension zu dem Buch! 🙂
    Liebe Grüße,
    Janika

    Gefällt 1 Person

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