Rezension „Palace of Fire“

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Palace of FireDie Kriegerin von C E Bernard

Buch: Palace of Fire

Verlag: penhaligon

Autor: C.E Bernard

Seitenzahl: 512 Seiten

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Sie ist eine Magdalena, und sie ist bereit für den finalen Kampf!



Autor:

C.E. Bernard ist das Pseudonym von Christine Lehnen, die 1990 im Ruhrgebiet geboren wurde und seitdem in Kanada, den Vereinigten Staaten, Australien und Paris gelebt hat. Ihre Kurzgeschichten wurden mit den Literaturpreisen der Jungen Akademien Europas und der Ruhrfestspiele Recklinghausen ausgezeichnet. Seit 2014 lehrt sie Literarisches Schreiben an der Universität Bonn. Daneben studiert Christine Lehnen Englische Literatur und Politikwissenschaft, forscht zum Thema Kreatives Schreiben und inszeniert Theaterstücke mit der Bonn University Shakespeare Company.
Quelle: RandomHouse


Klappentext:

Rea wagt das Unmögliche: Sie kehrt an der Seite von Prinz Robin nach London zurück – in das Land, in dem Magdalenen wie sie gefürchtet, gejagt und ausgelöscht werden. Doch Rea hat Robins Antrag, seine Frau und damit Königin von England zu werden, abgelehnt: Eine Zukunft mit ihm ist für sie undenkbar, wenn sie ihre wahre Identität geheimhalten muss. Außerdem hat Madame Hiver, die zwielichtige Verschwörerin am französischen Hof, Rea zu einem unheilvollen Pakt gezwungen. Doch dann taucht Robin unter und wird zum Gesetzlosen. Wird er sein Reich, seine Macht und seine Krone aufs Spiel setzen, um für Rea und die Freiheit zu kämpfen?

Quelle: RandomHouse



Meine Meinung dazu:

Band 1 war für mich ein Highlight, aber leider wurde die Reihe mit jedem Band schlechter.

Warum genau dieses Buch?

Ich habe den ersten Teil vor einiger Zeit gekauft und gelesen. Ich war sehr begeistert von der Idee und der ganzen Umsetzung. Band 2 konnte mich weniger überzeugen aber trotzdem wollte ich der Reihe eine Chance geben, also habe ich den letzten Band gelesen.

Inhalt:

Nach dem zweiten Band folgt bekanntlich auch schon der dritte und letzte. Ich war gespannt, wie es weitergehen wird, da man nach Band zwei einige offene Fragen hat. Die Welt der Autorin ist was ganz besonderes und schon nach den ersten Seiten war ich wieder gefangen von dem Schreibstil. C.E Berard kann gut mit den Worten umgehen und ihre Leser in einen Bann ziehen.

Wo sind wir stehen geblieben? Rea kehrt zusammen mit Robin zurück nach London um für die Menschen zu kämpfen, die ihr etwas bedeuten. Doch dann verschwindet Robin und Rea muss versuchen trotzdem an ihren Plänen festzuhalten. Einige der Charaktere kennen wir bereits schon aus den Folgebänden. Rea und Robin zählen zu den Hauptfiguren, konnten mich aber nach wie vor nicht überzeugen. Bei Rea verstehe ich so einiges nicht ganz. Sie kämpft für Gleichheit und Freiheit, aber dass Robin sie oft ausnutzt oder schlecht behandelt, über das schaut sie hinweg. Ausserdem ist mir nach wie vor nicht klar, warum sie als Beschützerin ausgesucht wird, denn sie beschützt nicht wirklich jemanden. Robin ist für mich während der ganzen Reihe ein eher blasser Charakter geblieben. Er versucht immer wieder seinen Willen durchzusetzen, scheitert dann aber. Es wirkt auf mich, als wüsste er nicht ganz, ob er seine Meinung oder die von anderen vertreten sollte.

Wie bereits gesagt, ist der Schreibstil der Autorin sehr gut! Und darum lese ich sicher dann auch ihre neuen Buchprojekte in ferner Zukunft. Aber Schreibstil reicht alleine oft nicht aus. Die ganze Geschichte schien mir ellenlang zu sein, ein reines Chaos aus den immergleichen Sätzen und Handlungen und mittendrin Rea, die als einzige alle retten kann. Und dabei hat Frau Bernard so starke Charaktere erschaffen, doch die tauchen hier völlig in den Hintergrund ab. Blanc, der Comte oder Ninon… keiner scheint mehr so wichtig zu sein wie in den anderen Büchern.

Das Ende war dann noch der Höhepunkt. Ich verstehe, warum die Autorin lieber ein offenes Ende gewählt hat, aber das war zu offen. Man hat so viele Fragen und irgendwie hat man das Gefühl, es müsste noch einen vierten Band dazu geben.

C.E.Bernard hat bewiesen, dass sie tolle Welten und noch tollere Charaktere erschaffen kann. Auch der Schreibstil war packend und malerisch, aber dass ganze Grundpaket konnte mich nicht überzeugen. Ausserdem hat es für mich persönlich viele Logikfehler oder manchmal hat es gewirkt, als ob genau im richtigen Moment etwas passiert, damit die Geschichte in die Richtung verläuft.

Nun aber noch zu einem anderen Thema, das ich persönlich absolut nicht verstehe. Schon seit einiger Zeit gibt es viele Leute auf Instagram, die sich für Bücher einsetzen, die bestimmte heikle Themen ansprechen. Im Gegenzug werden Bücher an den Pranger gestellt, in denen Frauen schlecht behandelt werden oder Gewalt ein Thema ist. Was natürlich auch wichtig ist und besonders toll finde ich es, wenn sich die Bookcommunity für so was einsetzt aber… dann sehen ich genau diese Menschen, die diese Reihe absolut lieben und nichts daran aussetzen. Dabei kommt genau hier eine für mich ziemlich unverständliche Vergewaltigungsszene vor. Ich habe kein Problem damit, so etwas zu lesen, aber für mich hat es einfach nicht ins Buch gepasst und ich habe mich gewundert, warum niemand was dagegen sagt. Ausserdem hat Rea auf diese Szene ganz anders reagiert, als man es erwartet. Ihr ging es nur um die Sicherheit von Robin. Wenigstens eine Warnung wäre in dem Fall angebracht gewesen.

Fazit:

Ich werde weiterhin die neuen Werke der Autorin im Auge behalten, da ich mir absolut sicher bin, dass sie noch grandiose Sachen schreiben wird. Diese Reihe war leider nichts für mich aus vielen Gründen.



Punktevergabe

Daher: ★★/ 2 von 5 Sternen

  • Danke an den Verlag für das Rezensions Exemplar, ich habe mich darüber gefreut. Es hat jedoch in keiner Weise meine Meinung beeinfluss

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