Rezension „Mortal Engines – Jagd durchs Eis“

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ddsdBuch: Mortal Engines – Jagd durchs Eis

Verlag: Fischer Tor

Autor: Philip Reeve

Seitenzahl: 368 Seiten

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Da drehte sich die graugewandte Gestalt um, die Kapuze glitt zur Seite, und Hester sah, wer es war – nein, gewesen war…



Autor:

Philip Reeve ist seit vielen Jahren erfolgreicher britischer Jugendbuchautor und Illustrator. Das „Predator Cities“-Quartett stellt (zusammen mit den drei Prequel-Romanen und der „Larklight“-Trilogie) sein Hauptwerk dar. 
Quelle: Fischer Tor


Klappentext:

Vor zwei Jahren hat sich London selbst zerstört. Tom und Hester leben seitdem an Bord ihres Luftschiffs Jenny Haniver und bereisen die Welt als Händler und Abenteurer. Als in Airhaven ein Passagier ihre Dienste in Anspruch nehmen will, überlegen sie deshalb nicht lange. Zumal es sich um Nimrod Pennyroyal handelt, den größten Forschungsreisenden der Welt. Was könnte da schon schiefgehen?

Wie sich herausstellt, so einiges: Denn schon bald werden sie von Kampfschiffen des Grünen Sturms verfolgt und angegriffen. Als sie manövrierunfähig in die Eisöde hinaustreiben, werden sie von Anchorage gerettet, einer einst blühenden Stadt, die jedoch schon bessere Tage gesehen hat. Und wie sie bald feststellen müssen, geht auf Anchorage längst nicht alles mit rechten Dingen zu …

Quelle: Fischer Tor



Meine Meinung dazu:

Mortal Engines ist ein Buch, dass nicht nur schöne Seiten aufzeigt. Es regt an zum Nachdenken, man fiebert mit und am Ende, da wünscht man sich einfach, dass die Geschichte rund um Tom und Hester niemals aufhören würde.

Warum genau dieses Buch?

Ich habe davor noch nie was von Mortal Engines gehört. Im Dezember lief der Kinofilm und ich fand den Trailer dazu schon sehr interessant. Als ich an dem Abend den Kinosaal verliess, war ich komplett begeistert von der Welt, die der Autor Philip Reeve erschaffen hat. Obwohl mir viele gesagt haben, dass die Bücher doch etwas anders als der Film seien, habe ich dann angefangen, sie zu lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht, denn trotz einiger Unterschiede sind Buch wie Film einfach nur gelungen! Meine neue Lieblingsreihe die ich jedem ans Herz legen kann. Warum? Lest weiter 😉

Meine Meinung: 

Cover

Ich mag das Englische Cover mit Hester aus dem Film lieber. Aber auch das hier passt zum Vorgänger und deutete darauf hin, was alles im Buch passieren wird. Man sieht mächtige Städte, Motoren, Luftschiffe und wie ich vermute, Hester Shaw.

Schreibstil

Philip Reeve hat einen unglaublich fesselnden wenn auch brutalen Schreibstil. Er schweift nicht ab, verschönert die Dinge nicht sondern wählt ehrliche Worte. Aber genau das passt zu der Welt von Mortal Engines, zu den Raubstädten und den wundervollen Charakteren.

Zum Inhalt

Der zweite Band der Reihe fängt damit an, dass der Leser erfährt, dass Hester und Tom inzwischen die Welt mithilfe ihres Luftschiffes bereisen. Besonders Hester geniesst die Zweisamkeit und kann ihr Glück kaum fassen. Doch die Geschichte der beiden ändert sich schlagartig, als ein gewisser Nimrod Pennyroyal sie um Hilfe bittet. Denn der Herr ist kein unbekannter, sondern ein berühmter Autor den Tom gerne hilft, während Hester skeptisch bleibt. Und schon bald werden sie von angegriffen und müssen hinaus auf die Eisöde flüchten. Doch das ist erst der Anfang!

Die Reihe Mortal Engines ist eine ganz besondere Reihe in meinen Augen. Sie beschreibt eine Zukunft, in der die Welt in einem 60 Minuten Krieg zu Grunde ging. Von nun an rollen die Städte auf Rädern über das Land. Manche von ihnen haben friedliche Absichten, andere wollen das Leid der kleineren Städte ausnützen und dadurch mächtiger werden. In einer Welt wie dieser sollte man niemandem trauen. Und so weit hergeholt ist das ganze auch nicht. Die vielen Atomwaffen und Kriege, die Gier nach Macht. Die Idee hinter all dem ist interessant wie auch angsteinflössend, aber jede Seite ist so packend beschrieben, dass man das Buch bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Einige Figuren aus dem ersten Buch tauchen auch hier wieder auf. Zum einen haben wir Tom Natsworthy wie auch Hester Shaw. Im Gegensatz zu dem Film, wirkt Hester in diesem Band auf mich wie ein kleines Kind, das nicht bekommt was sie möchte. Ihre Gedanken sind ständig bei Tom und auf einmal scheint sie nicht mehr alleine klar zu kommen. Ich konnte mich nicht wirklich mit ihr anfreunden, obwohl ich ihren Charakter aus dem Kinofilm so unglaublich toll fand. Aber hierbei muss ich auch sagen, dass sie es nie einfach im Leben hatte. Ihre Eltern starben früh, ständig wird sie auf ihr Äusseres reduziert und viele ihrer geliebten Menschen sterben vor ihren Augen. Wenn ich so darüber nachdenke, verstehe ich, warum sie besonders in diesem Band so sehr Angst davor hatte, Tom zu verlieren. Trotzdem ist und bleibt mir Hester Shaw aus dem Kinofilm sympathischer. Tom hingegen scheint aufzublühen. Denn in diesem Teil trifft er endlich auf Menschen, die sich ebenfalls für Geschichte interessieren. Besonders gefallen hat mir auch, wie stark ihm in diesem Teil bewusst wird, wie viel Hester ihm bedeutet. Alle anderen sehen nur ihre Narbe, aber er sieht die mutige Frau, die Kämpferin hinter all dem.

Neben Tom und Hester lernen wir auch eine Reihe an vielen neuen Figuren kennen. Freya, die Herrscherin über Anchorage, die zuerst noch ganz nett wirkt, aber später ihr wahres Gesicht zeigt. Den Autoren Pennyroyal, der gerne ausschmückend von fremden Welten erzählt und es sich gut gehen lässt. Besonders ihn fand ich gut getroffen. Er ist ein schrecklicher Mensch, aber er bleibt seiner Rolle treu. Die verlorenen Jungs, Onkel und auch bekannte Namen tauchen wieder auf. So nimmt man Abschied von Charakteren aus dem ersten Band, trifft aber hier auf viele tolle neue Personen.

Die Geschichte selbst ist ebenfalls spannend und gleichzeitig erschreckend. Irgendwie scheint alles miteinander verstrickt zu sein. Alle Protagonisten sind verantwortlich für etwas und genau diese Dinge lösen am Ende ein gewaltiges Problem aus. Man lernt neue Städte kennen, fiebert mit wenn Hester kämpft und Tom mit klugen Ideen um sich wirft. Jeder der Charaktere ist besonders auf seine Art und Weise und trägt zu einem gelungenen zweiten Band teil. Auch das Ende konnte mich überzeugen und nun will ich so schnell wie möglich weiterlesen! Denn ich kriege einfach nicht genug von Mortal Engines.

Fazit:

Philip Reeve hat es geschafft und mich komplett überzeugen können mit seiner Welt rund um fahrende Städte, Kriege, Freundschaften und Überlebenswillen. Doch egal wie brutal manche Szenen sind, zwischen all diesen Kopfkino Momenten hat er auch Platz für eine wundervolle Liebe geschaffen. Danke dafür! Für Hester, Tom und diese Reihe. Eine absolute Leseempfehlung für die Leute, die spannende Bücher mit starken Protagonisten lieben.



Punktevergabe

Daher: ★★★★★/ 5 von 5 Sternen

  • Danke an den Verlag für das Rezensions Exemplar, ich habe mich darüber gefreut. Es hat jedoch in keiner Weise meine Meinung beeinflusst.

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