Rezension „Tochter des dunklen Waldes“

4fe47864e4c78d6fBuch: Tochter des dunklen Waldes

Verlag: BasteiLübbe

Autor: Katharina Seck

Seitenzahl: 432 Seiten

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Das Märchen vom träumenden Mädchen und dem Eichenherz.



Autor:

Katharina Seck wurde 1987 in Rheinland-Pfalz geboren. Sie wuchs in einer mittelalterlichen, von einem Schloss gekrönten Kleinstadt im Westerwald auf und ging auf ein Gymnasium, das in einer fast 800 Jahre alten Zisterzienserabtei untergebracht ist. Die märchenhafte Atmosphäre dieses Ortes fand in der Beschreibung der malerischen Stadt Silberglanz auch Eingang in ihren Fantasy-Roman „Die silberne Königin“. Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin arbeitet Katharina Seck in einer Verbandsgemeindeverwaltung.

Quelle: BasteiLübbe


Klappentext:

Der Morgenwald ist verboten. Er ist Nacht. Er ist gefährlich.
Seit sie denken kann, hört die junge Lilah Warnungen vor dem finsteren Morgenwald. Niemand aus ihrem Dorf betritt ihn, auch wenn kaum jemand mehr weiß, was Wahrheit und was Legende ist. Doch dann wird am Waldrand die Leiche einer Frau gefunden. Sind die alten Geschichten also wahr? Gibt es Ungeheuer im Wald? Lilah wird es herausfinden. Denn zur selben Zeit verschwindet Dorean, der Mann, dem Lilahs Herz gehört. Er ist in den verfluchten Wald gegangen. Und Lilah trifft eine folgenschwere Entscheidung: Sie folgt ihm …

 

Quelle: BasteiLübbe

Für einen Augenblick, dann war das Feuer wieder da, brannte lichterloh, brannte alles in mir nieder was schutzlos war.



Meine Meinung dazu:

Bisher waren Nina Blazon und Lynn Raven meine Lieblingsautoren, aber inzwischen gehört Katharina Seck definitiv auch dazu.

Warum genau dieses Buch?

Seit mindestens 9 Monaten befand sich dieses Buch auf meiner Wunschliste bei Thalia. Ich habe immer wieder nachgeschaut, wann es genau veröffentlicht wird. Irgendwann ist mir dann das Buch bei der Lesejury wieder aufgefallen und mit etwas Glück durfte ich dabei sein ❤

Geschichte: 

Ich habe damals „Die silberne Königin“ gelesen und geliebt, darum kannte ich den Schreibstil der Autorin und konnte mich gleich wieder damit anfreunden. Der Schreibstil von Kathrina Seck ist sehr beschreibend, nachdenklich und geheimnisvoll. Ich kann mir gut vorstellen, dass manche etwas länger brauchen, bis sie in der Geschichte drin sind, genau wegen dieser beschreibenden Art, jedoch lohnt es sich definitiv!

Unsere Hauptprotagonistin heisst Lilah und sie wohnt zusammen mit ihrem Onkel und ihrer Tante in einem Dorf namens Grünweite. Unmittelbar daneben liegt der finstere Morgenwald und es gibt kaum jemanden, der sich nicht davor fürchtet oder nicht die schaurigen Erzählungen davon kennt. Unheimliche Geschichten kommen wieder hervor und schon bald wird die Leiche einer Frau entdeckt. Zu allem Unglück verschwindet kurz darauf Dorean, welcher Lilah am Herzen liegt. Ohne zu überlegen folgt sie ihm hinein in den düsteren Wald und ändert den sorgenfreien Lauf ihrer Geschichte.

Die Idee des Buches ist wieder einmal märchenhaft und genial! Gleich zu Anfang gibt es eine Erzählung, welche mich persönlich schon nach wenigen Sätzen fasziniert hat. Die Geschichte wird langsam beschreiben, Action gibt es hier wenig, aber das braucht es auch nicht. Dafür gibt sich die Autorin besonders Mühe dem Leser die düstere Atmosphäre und auch all die Geschichten um den Wald und um das Dorf näher zu bringen. Ich hatte nie das Gefühl, dass es einmal langweilig wurde. Immer wieder kamen neue Informationen.

Ausserdem hat mich die Autorin mit einigen überraschenden Elementen wirklich überzeugt. Oft kann ich mir schon denken, wie ein Buch endet, wenn ich nur die ersten Sätze lese. Bei diesem hier war ich aber oft überrascht und manchmal wirklich fasziniert.

Nun zu den Charakteren. Lilah und Dorean sind beide etwas eigen. Ich wurde mit ihnen nicht wirklich war. Besonders Lilah war mir persönlich zu naiv und manche ihrer Entscheidungen konnte ich nicht nachvollziehen. Jedoch muss ich auch erwähnen, dass es bei mir oft der Fall ist, dass mir die Nebencharaktere symphytischer sind als die Hauptcharaktere. Nerida war eine der tollen Nebencharaktere. Wenn jemand von euch Merida mag, dann wird auch er Nerida lieben 😉 Die Charaktere sind sich ziemlich ähnlich.

Ebenfalls ein winziger Minuspunkt war für mich das rasante Ende. Irgendwie kommt es mir immer noch so vor, als würde etwas fehlen. Ansonsten kann ich nicht viel aussetzen. Mir hat das Buch wieder einmal sehr gut gefallen.

 

Fazit:

Ohne das schnelle Ende hätte es von mir definitiv die volle Punktzahl gegeben. Ich freue mich auf weitere Bücher von Katharina Seck!



Punktevergabe

Daher: ★★★★☆/ 4 von 5 Sternen

  • Danke an die Lesejury und den Verlag für das Rezensions Exemplar, ich habe mich darüber gefreut. Es hat jedoch in keiner Weise meine Meinung beeinflusst.
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7 Gedanken zu “Rezension „Tochter des dunklen Waldes“

  1. Liebe Ney,

    das Buch kam gestern per Newsletter in mein E-Mailfach geschwebt. Das Cover und der Klappentext haben mich neugierig gemacht. Vor allem weil mich das Buch etwas an „Das dunkle Herz des Waldes“ erinnerte. Kennst du das?
    Na ja, was ich jedenfalls schreiben wollte. Deine Rezi sorgt für ein weiteres Buch auch meiner Wunschliste. Ich bin sehr gespannt. ✌😁

    Liebe Grüße
    Ella

    Gefällt 1 Person

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